Grillfieber: Weißer Bohnensalat mit Paprika, Dill und Minze

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Offline ist der neue Luxus.
Letztens irgendwo gelesen und genau das trifft es gerade bei mir. Weinfeste hier, in lauschige Restaurants gehen da, der Garten ruft dauernd laut meinen Namen, das Leben will gelebt werden und ich mag es momentan sehr gerne offline genießen.
Blog, Facebook, ich gestehe, dass das momentan bei mir eher weit hinten ansteht.
Auch das Lesen anderer Blogs passiert momentan eher sporadisch, wenn überhaupt. Ich muss gestehen, dass das Wort „Influencer“ inzwischen bei mir schon leichte Aggressionen hervorruft, ich mag es einfach nicht leiden und für mich persönlich hat es irgendwie einen sehr negativen Beigeschmack.
Eine meiner liebsten Bloggerinnen, Eline mit ihrem tollen und temperamentvollen Küchentanz, hat sich leider verabschiedet, für mich ein großer Verlust.
Sehr gerne und sehr regelmäßig schaue ich aber immer bei Micha von Grain de Sel vorbei, herzlichen Glückwunsch auch hier noch mal zum sechsjährigen Bloggeburtstag!
Und vielleicht habe ich jetzt nach der ersten größeren Hitzewelle ja auch wieder mal ein bisschen mehr Lust auf Kochen, Fotos und Bloggen, wir werden sehen.

Salat4_1

Zwischen all dem schönen Leben, Grillen, Ernten, Sommerkleidchen tragen hatte ich dann aber doch noch ein bisschen Zeit und Lust für diesen wunderbaren veganen Salat aus weißen Bohnen, einem frischen, leicht scharfen Dressing mit Harissa, knackiger roter Paprika, Gurke und frischem Dill und Minze. Einer dieser Salate, die die perfekte Grillbeilage bilden.

Salat5 (1 von 1)Natürlich könnt ihr für diesen Salat auch Bohnen aus der Dose verwenden, ich nehme aber immer lieber die getrockneten, auch wenn man rechtzeitig ans Einweichen denken muss.
Getrocknete Hülsenfrüchte kaufe ich übrigens am liebsten in türkischen Geschäften, denn in deutschen Supermärkten habe ich schon oft überlagerte Ware bekommen, die einfach nicht weich werden will.

Salat14 (1 von 1)

Schön frisch wird der Salat durch Zitrone, Dill, Petersilie und Minze, ein wenig Schärfe bekommt er durch Harissa verpasst.
Ihr wollt Harissa gerne mal selbst machen? Dann habe ich hier ein schönes Rezept für euch und die selbstgemachte schmeckt sehr viel besser!
Nur Handschuhe, die würde ich euch ganz dringend für die Verarbeitung empfehlen.

Und was steht bei euch so diesen Sonntag an? Bei mir gibt es jetzt erst mal eine Runde Power Yoga, dann muss ich mich dringendst meinem etwas vernachlässigten Gemüsebeet widmen, jetzt da es ein bisschen kühler ist, kann man sich auch mal wieder an die Gartenarbeit machen.
Was auch immer ihr Schönes vorhabt, genießt das tolle Wetter an diesem Wochenende und habt einen wunderschönen Sonntag!

Salat10 (1 von 1)

Zutaten für  4-5 Portionen:

250 g weiße Bohnen, über Nacht eingeweicht
1 kleine rote Spitzpaprika
1 kleine (Mini-) Gurke
je 2 EL Dill, Minze und Petersilie, gehackt
1 mittelgroße rote Zwiebel

Für das Dressing:
Saft einer Zitrone
1,5 – 2 TL Harissa, evtl. auch etwas mehr, je nach Schärfegrad und Geschmack
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zucker
Salz

Die Bohnen gar kochen, das dauert normalerweise zwischen 45 und 60 Minuten. Abgießen und abkühlen lassen, in eine Salatschüssel geben.
Gurke und Paprika fein würfeln, die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Mit den Kräuter zu den Bohnen geben.

Für das Dressing Knoblauch sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Über den Salat geben und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Eventuell noch etwas nachsalzen, die Bohnen schlucken recht viel Salz.

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Sonntagsfrühstück: Saftige Quarkknoten

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Seid ihr so richtige, passionierte Frühstücker? Oder eher der Typ, bei denen morgens nur ein Kaffee und maximal ein halbes Brötchen geht?
Ich gehöre zu den ersteren.
Frühstück ist für mich ganz wichtig und wird am Wochenende gerne ausgiebigst zelebriert.
Nicht nur Brötchen und Belag, auch eine große Platte mit frischem Obst und Gemüse, Oliven, Brathering, alle möglichen Variationen von Eiern, Pesto und gerne auch mal ein Smoothie oder frischer Saft stehen hier am Wochenende auf dem Tisch.
Mit einem „nur Kaffee morgens“ Typ wäre ich wahrscheinlich auf Dauer nicht sehr glücklich.
Und Gemuffel morgens kann ich auch so gar nicht leiden, denn man sollte einen Tag nicht gleich mit schlechter Laune begrüßen.

Brötchen12 (1 von 1)Gerne gibt es morgens auch mal etwas selbstgebackenes und hier bin ich letztens bei Sarah vom Knusperstübchen fündig geworden – mit diesen schönen Quarkknoten, die man ganz prima schon am Vorabend zubereiten kann und nicht morgens um 8 schon zur Freude der Mitbewohner die Küchenmaschine laufen lassen muss.
Durch die Übernachtgare hat der Teig auch noch ein bisschen Zeit zum Reifen und die Brötchen schmecken morgens noch besser.

Brötchen2 (1 von 1)Der Quark darin macht die eigentlich schlichten Hefebrötchen schön saftig und wir fanden sie sogar am nächsten Tag noch sehr genießbar.
Und nun zur Knotenform… sieht mal wieder wesentlich komplizierter aus, als es eigentlich ist. Man formt eine relativ dünne Rolle aus den einzelnen Hefeteigstücken, legt die Enden aufeinander, verzwirbelt die beiden Stränge miteinander und verknotet das Ganze einfach – fertig.

Brötchen8 (1 von 1)Es ist natürlich auch möglich, den Teig für die Brötchen am gleichen Tag zuzubereiten, aber die Variante über Nacht ist eindeutig die bessere Wahl.
Für 2 Personen habe ich die Menge halbiert und das hat ziemlich genau für uns beide gepasst.

Brötchen5 (1 von 1)Ich hoffe, ihr habt jetzt Lust auf ein richtig schönes, ausgiebiges Sonntagsfrühstück bekommen, mit oder ohne Quarkknoten. Einen wundervollen und sonnigen Tag wünsche ich euch!

150 ml lauwarme Milch
70 ml Wasser
7 g Trockenhefe oder 25 g frische Hefe
1 EL Zucker
2 EL Mehl
480-530 g Weizenmehl (Type 550)
250 g Quark
60 g  + 1 EL weiche Butter
1 Ei
2 TL Meersalz
Mehl zum Formen und Bestäuben

Lauwarme Milch und lauwarmes Wasser, 2 EL Mehl, Zucker und Hefe mischen. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Mehl in eine Schüssel geben, Salz hinzugeben und mit der Butter mischen. Das Hefe-Milchgemisch hinzugeben. Quark und Ei auf die Masse geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. Mit 1 EL Butter den gekneteten Teig einreiben und abgedeckt 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Über Nacht: Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank über Nacht (12-14 Stunden) ruhen lassen. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank holen, 30-45 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen und in 20 Teile teilen. Jeweils zu einer langen Rolle formen. Diese mit Mehl bestäuben Teigstränge nebeneinander legen, miteinander verzwirbeln/verdrehen und dann einfach verknoten. Auf einem Blech nochmals 30 Minuten ruhen lassen, danach leicht mit Mehl bestäuben.
Derweil den Ofen auf 220°C vorheizen. Ein Schüssel Wasser (in ofenfester Form) auf den Ofenboden stellen, sodass Wasserdampf entsteht. Die Knoten im Ofen 12-18 Minuten goldbraun und knusprig backen.
Wenn am gleichen Tag gebacken werden soll: Teig nach der ersten Ruhephase nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Dann wie oben beschrieben verarbeiten.
Derweil den Ofen auf 220°C vorheizen. Ein Schüssel Wasser (in ofenfester Form) auf den Ofenboden stellen, sodass Wasserdampf entsteht. Die Knoten im Ofen 12-18 Minuten goldbraun und knusprig backen.

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Gebratener grüner Spargel mit Zitronenburrata, Pinienkernen und Balsamico

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Spargelzeit bei uns in der Vorderpfalz.
Überall Stände direkt von den Bauern, am Straßenrand, an gut besuchten Orten, vor Einkaufsmärkten.  Touristen, die einen Besuch bei uns gleich mit dem Spargelkauf verbinden und dann stolz mit den besonders frischen Stangen heimkommen.
Für uns hier ganz normal, die vertrockneten, holzigen Spargel aus dem Supermarkt kauft hier niemand, zumindest keiner, den ich kenne.
Warum er trotzdem da steht, die Enden schön verhüllt, auf dass man nicht das Elend darunter sieht, das frage ich mich immer. Denn viel günstiger als das, was man an den Ständen ganz frisch gestochen angeboten bekommt, ist er auch nicht.

Spargel13 (1 von 1)Diesen grünen, gebratenen Spargel mit einer zitronigen und cremigen Burrata, Pinienkernen, ein paar Kirschtomaten und schönem alten Balsamico gab es bei uns als Ostervorspeise und wir fanden die Kombi so gut, dass es das sehr bald wieder gab.

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Wichtig ist hier mal wieder die Qualität der Zutaten, eine wirklich gute Burrata, ein richtig feiner alter Balsamico, bestes Olivenöl und natürlich quietschfrischer Spargel.
Quietschen sollen sie nämlich, die Stangen, wenn man sie aneinanderreibt!

Spargel12 (1 von 1)Ich habe dieses Gericht schon zweimal gemacht inzwischen (ist einerseits ein schönes kleines und äußerst schnelles Abendessen oder eine feine Vorspeise ) und hatte sehr unterschiedliche Qualitäten der Burrata, mit der das Gericht steht und fällt.
Auch was den Balsamico angeht, hier sollte man den guten, gereiften verwenden, einen, den man auch zu Käse servieren würde und nicht die einfache Salatvariante.

Spargel9 (1 von 1)

Optional kann man ein paar Kirschtomaten dazugeben, oder auch ein paar Blätter Wildkräuter, wie hier, das muss aber nicht sein.
Das Gericht schmeckt am besten, wenn der Spargel noch warm, aber die Burrata schön kühl ist.

Zutaten für 2 Personen als kleines Abendessen oder für 4 als Vorspeise:
500 g grüner Spargel
200 g Burrata
2 TL mit Zitrone aromatisiertes Olivenöl
abgeriebene Schale von einer Biozitrone
1 EL Olivenöl zum Braten
1 Handvoll Pinienkerne, geröstet
1/2 TL Zucker
Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
etwas Olivenöl zum Beträufeln
etwas alten Balsamico zum Beträufeln
optional: einige halbierte oder in Scheiben geschnittene Kirschtomaten und einige Blätter Wildkräuter

Den grünen Spargel mit 1 EL Olivenöl in einer Pfanne braten, bis er gar ist und schön gebräunt. Zum Schluss den halben TL Zucker hinzugeben, karamellisieren lassen und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf einer großen Platte mit der Burrata, den Kirschtomaten und den Kräutern anrichten. Die Burrata mit dem Zitronen-Olivenöl beträufeln, 3/4 der Zitronenschale darübergeben, den Rest über die Spargel streuen.
Geröstete Pinienkerne darübergeben und alles großzügig mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

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Maigrünes Risotto mit Erbsen-Mandelpesto, Speck und Parmesan

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Den Mai, den schönen, grünen, sanften, den muss man gebührend begrüßen, am besten mit einem Gericht in hübschem Maigrün.
Tausendfach wurde dieser schöne Monat bedichtet, besungen, gepriesen.
Der Monat der Liebe, der lauen Lüfte, klaren Morgen, voller Vogelgesang und von einem Grün, das einen manchmal denken lässt, die Natur sei auf einem LSD Trip, um diese Farben hervorzubringen.

Und ausgerechnet heute, am 1. Mai, am Feiertag, ist von Wonne hier kaum eine Spur. Stürmische 11 Grad wird es heute hier geben, ein grauer Himmel mit Regenwolken und trotz saftigem Grün wenig Maifeeling heute.
Man sollte ihn trotzdem gebührend willkommen heißen, den Wonnemonat, das möchte ich heute mit diesem maigrünen Risotto mit einem Erbsen-Mandel-Petersilienpesto, knusprigem Speck , einem Hauch Zitronenschale und Parmesan.

Risotto18 (1 von 1)Das Pesto aus Erbsen und gerösteten Mandeln mit seinem süß-nussigen Geschmack harmoniert wunderbar mit dem salzigen Speck und Parmesan.

Risotto5 (1 von 1)Für einen kleinen Extra-Frühlingsfrischekick kommt zum Schluss noch ein wenig geriebene Zitronenschale darüber…

Risotto15 (1 von 1)

Und auch wenn dieser erste Maitag zumindest hier ziemlich wenig von Frühling hat, sie werden noch kommen, die schönen Maitage, mit lauen Lüftchen, Blumen und brummenden Bienen.
„You can cut all the flowers, but you cannot keep spring from coming“
Pablo Neruda
Einen schönen, erholsamen und friedlichen Maifeiertag wünsche ich euch!

Risotto16 (1 von 1)

Zutaten für 2 Personen:
200 g Erbsen (ausgelöst), frisch oder TK
20 g Petersilie
50 g Mandeln, geröstet
3-4 EL Olivenöl
80 ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
1 EL Olivenöl
6 Scheiben Speck
eine Handvoll Brunnenkresse (optional, ich musste dringend ernten)
250 g Canarolireis
ca. 800 ml Gemüsebrühe
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
eine gute Handvoll geriebenen Parmesan
etwas abgeriebene Zitronenschale

Zuerst das Erbsenpesto zubereiten: Dafür die Erbsen erst mal 3 Minuten blanchieren, 130 g davon für das Pesto abwiegen und den Rest beiseite stellen. Erbsen mit den gerösteten Mandeln, Petersilie, Olivenöl und Gemüsebrühe zu einer Paste pürieren, mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken.
Zwiebel in einem schweren Topf in 1 EL Olivenöl anschwitzen, Reis hinzugeben und rühren, bis der Reis komplett vom Öl bedeckt ist. Etwas Brühe angießen und rühren, bis diese aufgesogen ist, den Vorgang wiederholen, bis der Reis gar ist. In der Zwischenzeit den Speck in feine Streifen schneiden und in knusprig anbraten.
Wenn das Risotto fertig gegart ist, das Erbsenpesto sowie die beiseite gestellten Erbsen unterrühren. Den Parmesan hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren auf Teller geben, den knusprigen Speck, die Brunnenkresse und ein wenig Zitronenschale darüberstreuen.

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Torta caprese al limone – Zitronen-Mandelkuchen mit weißer Schokolade

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Ha. Da hab ich schon vor einigen Wochen diesen tollen, saftigen Zitronen-Mandel Kuchen gebacken und fotografiert, habe es aber noch nicht geschafft, ihn zu Verbloggen und da kommt just diese Woche Ariane von Tra dolce ed amaro genau mit diesem um die Ecke, hier zu finden.
Ein ganz wunderbarer, saftiger und sehr zitroniger Kuchen, den man auch zweimal in einer Woche ansehen bzw. viel besser, essen kann!

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So langsam sollte ich  wohl hier auf dem Blog eine eigene Rubrik für „glutenfrei“ machen, denn auch dieser Kuchen kommt wieder ohne Mehl aus. Ich habe persönlich gar keine Probleme mit Gluten, finde aber diese mehlfreien Kuchen immer unglaublich saftig und gut.
Auch wenn ich leider keine Amalfizitronen wie Ariane hatte – der Kuchen strotzt nur so vor Zitronenaroma, denn es ist Schale, Saft und auch noch etwas Limoncello darin – bäm!

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Perfekt, um sich die momentane Frühlingspause etwas zu versüßen, denn die dauert nun schon ziemlich lange und ich hoffe, dass nicht zu viele Ernten schon an den Nachfrösten Schaden genommen haben. Bei uns sind letzte Woche in den frühen Morgenstunden Hubschrauber geflogen, um die Luft zu verwirbeln und sie somit wärmer zu machen, denn die empfindlichen Obstblüten und die jungen Triebe der Reben gehen durch den Frost kaputt.

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Ich habe auch gelesen, dass einige Winzer sogar große Kerzen in den Weinbergen aufgestellt haben oder Feuer entzündet.
Hoffen wir mal das Beste und dass sich die alte Bauernregel „Bringt der April noch Schnee und Frost, gibt’s wenig Heu und sauren Most“ nicht bewahrheitet.
Ein wunderschönen Sonntag wünsche ich euch!

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Zutaten für eine Springform von ca. 24 cm (ich habe eine von 18 cm genommen und ca. 70% der angegebenen Zutaten)

200 g geschälte gemahlene Mandeln
100 g weisse Schokolade, grob gerieben
100 g Zucker
50 g Stärke
1 ½ TL Backpulver
3 Bio-Zitronen, abgeriebene Schale, Saft beiseitegestellt
1,5 EL Limoncello
5 Eier
150 g Butter, flüssig, ausgekühlt
einige gehobelte Mandeln zum Bestreuen
Puderzucker zum Bestäuben

Ofen auf 180° vorheizen. Die Backform einfetten, den Boden mit Backpapier belegen. Mandeln, Schokolade, Stärke und Backpulver in einer grossen Schüssel mischen. Zitronenschale direkt in eine zweite Schüssel abreiben, Saft auspressen, beiseitestellen. Eier und Zucker zur Zitronenschale geben, mit der Küchenmaschine ca. 5 Min. sehr hell und schaumig aufschlagen. 3 EL des beiseitegestellten Zitronensaftes und die flüssige Butter zur Mandelmasse geben, dann mit der Eiermasse daruntermischen. Teig in die vorbereitete Form geben und mit den gehobelten Mandeln bestreuen. Ca. 25 Min. in der unteren Hälfte des  Ofens backen. Den Kuchen mit dem restlichen Zitronensaft und dem Limoncello beträufeln. Die Torta mit Alufolie bedecken, ca. 25 Min. fertig backen, insgesamt ca. 50 Min. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, mit einem scharfen Messer vom Rand lösen und die Form  entfernen.  Torte zugedeckt ca. 8 Std. oder über Nacht kühl stellen und dann mit Puderzucker bestäuben.

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Gegen die Frühjahrsmüdigkeit: Frühlingssalat mit rahmigem Dill-Senf-Dressing

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Yippieeeh.
Er ist da, mein herzallerliebster, bunter, duftender, warmer, nachts kühler, blühender, kräuteriger, grüner Frühling.
Bienen und Hummeln summen, unsere Wechselkröte ist schon da und trillert schon ganz leise vor sich hin, Osterglocken, Tulpen, Kirsch- und Mandelbaum und kleine blaue Traubenhyazinthen blühen um die Wette.
Und ich?
Bin glücklich.
Salat und Radieschen sprießen schon im Beet, meinen Vitamin D Speicher hab ich schon mit vielen warmen Sonnenstrahlen aufgefüllt und ich genieße die Sommerzeit mit der längeren Helligkeit.
Wem die Zeitumstellung und Frühjahrsmüdigkeit zu schaffen macht, für den habe ich heute einen extrabunten Salat voller Frühlingspower im Gepäck.

Salat17 (1 von 1)Knackige Radieschen, Würfelchen von zartem jungen Kohlrabi, Wildkräuter mit ein paar Blümchen drinnen, Erbsen, Minze, Brunnenkresse, cremige Avocado und saftige Gurke dürfen in einem rahmigen Dressing mit Senf und Dill baden.

Salat16_1

Ich muss gestehen, das alljährliche Gejammer einiger Menschen über die Zeitumstellung kann ich so gar nicht nachvollziehen. Die Stunde, die es abends länger hell ist, betrachte ich als ein schönes Geschenk, man kann nach der Arbeit noch ein bisschen raus, das ist mir die eine Stunde Schlaf und der Mini-Jetlag sowas von wert.
Und wer möchte denn gerne schon im Juni, wenn es mit Sommerzeit um 5 schon hell wird, stattdessen um 4 schon von Helligkeit und Vogelgezwitscher geweckt werden (also so, wie es eben ohne die Uhrumstellung wäre…)?

Salat10 (1 von 1)

Dieser Salat hier strotzt vor Vitaminen und Nährstoffen, besonders die Wildkräuter und die Brunnenkresse sind absolutes Powerfutter gegen eventuelle Müdigkeitsanfälle.
Dann noch ein bisschen raus an die frische Luft, Bewegung und ein bisschen Sonne an die Haut lassen – wetten, dass die Frühjahrsmüdigkeit bald wie weggeblasen ist?

Salat18 (1 von 1)Falls ihr trotz allem immer noch müde sein solltet oder einfach sehr gestresst – probiert es mal mit Yoga Nidra, dem „Yogaschlaf“. Dafür müsst ihr weder besonders sportlich noch gelenkig sein, noch nicht mal lange sitzen müsst ihr. Yoga Nidra ist eine Art geführte Meditation im Liegen, ein „Schlaf“ bei vollem Bewusstsein, der für tiefe Entspannung und Regeneration sorgt. Danach fühlt man sich sehr entspannt, aber gleichzeitig voller Energie und sehr, sehr ausgeruht. Anleitungen dafür bzw. geführtes Yoga Nidra  findet man im Netz.

Ich wünsche euch ein schönes, sonniges Wochenende voller Frühlingspower!

Rezept für 2 Personen:
1 Minigurke
4 Radieschen
1 Handvoll Wildkräutersalat mit ein paar Blüten
1/2 Kohlrabi
1 gute Handvoll Erbsen, frisch oder TK
1/2 Avocado
einige Minzeblättchen
eine kleine Handvoll Brunnenkresse

Für das Dressing:
2 TL körniger Dijonsenf
1/2 TL Estragonsenf
3/4 TL Zucker
3/4 TL Salz
2,5 EL weißer Balsamico
2,5 EL Olivenöl
4 EL Sahne
3 EL Dill, fein gehackt

Gurke längs halbieren und in feine Scheiben schneiden, Radieschen vierteln und ebenfalls in Scheiben schneiden. Kohlrabi schälen und in kleine Würfelchen von maximal 0,5 cm schneiden. Avocado schälen und in Streifen schneiden.
Die Erbsen für eine Minute in kochendem Salzwasser blanchieren. Minze in feine Streifen schneiden.
Alles mit den Wildkräutern in einer Schale oder auf einer Platte anrichten, die Brunnenkresse darüber streuen.
Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren, den Salat damit beträufeln.

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