Fluffige Zimtbrötchen mit warmem Vanille-Cheesecake Dip

Achtung Knallerrezept!
Luftige, fluffige Hefebrötchen, in Butter und Zimt-Zucker vorm Backen gewendet und dann zusammen mit einem cremigen, vanilligen Cheesecake-Creme im Ofen gebacken, das ganze dann bitte noch warm serviert an einem Sonntagnachmittag…
Na, wie hört sich das an?

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Die Zeit des Wartens auf den Frühling hat für mich seit einiger Weile begonnen und ich bin wie jedes Jahr voller Sehnsucht. Nach Blumen, Wärme, Gartenarbeit, nach Essen im Freien und vor allem nach Helligkeit.

Zimtbrötchen14 (1 von 1)Die morgen- und abendliche Dunkelheit und der Dauerfrost sind für mich so langsam jetzt nur noch sehr schwer erträglich.
Wenn man in einer Region wohnt, in der dicker Schnee und Eis die Landschaft in ein Wintermärchen verwandeln, ist es sicher einfach, mit dieser Jahreszeit nicht so zu hadern, aber das ist hier bei uns so gut wie nie der Fall.
Was den Blog angeht, kämpfe ich gerade mit einer kleinen Schreibblockade und etwas Frust, weil mein Feedreading Blogroll Plugin aus heiterem Himmel nicht mehr funktioniert und ich alles mögliche ausprobiert habe, aber keinen Fehler finde. Falls noch jemand eine Idee hat – bitte her damit!

Zimtbrötchen12 (1 von 1)Der Januar und Februar sind aber eben naturgemäß einfach Monate, in denen es ruhig zugeht, in denen man sich ein wenig zurückzieht, Kraft spart und sammelt und versucht, den momentan überall aktiven Viren erfolgreich zu trotzen, was momentan auch wunderbar klappt.
Tröstend und hilfreich sind  für mich um diese Jahreszeit viele schöne Bücher, Pläne schmieden für die Bepflanzung in der nächsten Gartensaison oder eben ein schönes, warmes und duftendes Hefegebäck, frisch aus dem Ofen.

Zimtbrötchen11 (1 von 1)Und glaubt mir, diese duftenden Zimtbrötchen mit dem warmen, vanilligen Dip dazu wirken Wunder und machen einen grauen und kalten Sonntagnachmittag warm und golden!
Ein schönes und erholsames Wochenende wünsche ich euch, vielleicht mit Zimtbrötchen?

Zutaten für eine Form von ca. 25 cm Durchmesser:
Teig:
90 ml Milch
250 g Mehl, am besten 550
18 g frische Hefe
40 g Zucker
40 g Butter, zimmerwarm
3 Eigelb

außerdem:
ca. 2 EL geschmolzene Butter
+ ca. 70 g Zucker mit 1 TL Zimt vermischt

Cheesecake Dip:
100 g Doppelrahm-Frischkäse
1 TL Vanilleextrakt oder Mark einer Vanilleschote
25 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 großes Eigelb

Für den Teig Milch in einem Topf erwärmen, sie sollte nur lauwarm sein und auf keinen Fall heiß, ansonsten geht die Hefe nicht auf. Das Mehl in eine Rührschüssel sieben und in der Mitte eine Kuhle formen. Die Hefe in die Mulde bröseln und einige Esslöffel Milch sowie 1 TL Zucker zugeben. Das Mehl vom Rand der Schüssel in die Mulde rühren. Etwa 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Restliche Zutaten (Milch, Zucker, das ganze Ei, 3 Eigelb, Butter in Flocken und eine Prise Salz) zum Vorteig geben und in einer Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten, danach ca. 1 h gehen lassen.

Aus dem Teig ca. 7 kleine runde Brötchen formen. Die Butter schmelzen, Brötchen erst in der Butter, dann in der Zimt-Zucker-Mischung wenden. In die Form/Pfanne setzen und noch einige Minuten gehen lassen, in der Zwischenzeit den Cheesecake Dip zubereiten:

Frischkäse mit dem Eigelb, Zucker und Vanilleextrakt/-mark gut verrühren. In ein feuerfestes Förmchen geben und dieses in die Mitte der Brötchen stellen.
Ca. 25-28 Minuten backen, bis die Zimtbrötchen eine goldene Kruste haben, der Dip ist außen etwas fester und innen noch weich und cremig.

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Indonesisch inspirierte Erdnuss-Kokos-Nudelsuppe mit Huhn und Gemüse

Essen darf auch im grauen und kalten Januar gerne bunt sein. Nicht nur, weil es hübsch anzusehen ist und die Laune hebt, bunt heißt meistens auch gesund und voller Vitamine.
Und die können in der Erkältungs- und Grippezeit nie schaden, oder?
Wie jedes Jahr im richtig tiefen Winter habe ich momentan einen unbändigen Appetit auf asiatische, würzige Gerichte, sehr gerne in Suppenform…

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Da kam mir die Idee für eine Erdnuss-Kokos-Suppe mit Hühnchen, Gemüse und Nudeln gerade recht. Die Inspiration dazu stammt aus dem Buch „Lieblingssuppen und knusprige Beilagen“ von Janneke Philippi.

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Ein ganz tolles Buch für alle, die Suppen und Eintöpfe so sehr lieben wie ich! Wunderschön fotografiert und wirklich viele und schöne Ideen darin.
Eines der ersten Rezepte, die ich unbedingt ausprobieren wollte, war die Erdnuss-Kokos-Suppe mit Huhn und Gemüse.
Allerdings… 300 g Erdnussbutter? In einer einzigen Suppe? Nö. Das schien mir viel zu viel und ich habe dann einfach ausprobiert, wie viel Erdnuss dieser Suppe gut tut, indem ich nach und nach so viel hinzugefügt habe, bis es gut war – 2-3 Esslöffel reichen vollkommen aus, alles andere wäre mir viel zu dominant und wahrscheinlich auch zu schmierig gewesen.

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Nun, ich habe auch sonst noch einiges daran anderes geändert, wesentlich mehr Gemüse verwendet und mit Nudeln statt Reis serviert – für meinen persönlichen Geschmack war sie dann aber ganz wunderbar und darf hier in das dauerhafte Suppenrepertoire einziehen. Es ist meine Suppe geworden.

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Die fertige Suppe wird dann in Schalen über heiße, asiatische Nudeln geschöpft und mit Eierhälften serviert.
Wer mag, kann am Tisch noch gehackte Erdnüsse und Frühlingszwiebelringe darüberstreuen.
Nächste Woche soll hier wieder eine richtige Kaltfront durchziehen… wäre da nicht eine heiße, schön bunte Suppe wie diese eine wunderbare Option?
Ein wunderschönes, erholsames und entspannendes Wochenende wünsche ich euch!

Zutaten für 2-3 Personen:
2 Hühnerschenkel
1 Handvoll grüne Bohnen, blanchiert
einige Broccoliröschen, blanchiert
2 Knoblauchzehen
1 frische rote Chilischote
3 Frühlingszwiebeln
1 rote Spitzpaprika, in feine Streifen geschnitten
80 g Blattspinat
60 g frische Mungbohnensprossen (die sind hier meistens als Sojasprossen zu kaufen, ist allerdings nicht ganz richtig…)
1 Handvoll Erbsen, TK, blanchiert
1 kleine Möhre, in dünne Scheiben geschnitten
3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1-3 getrocknete, scharfe rote Chilischoten, je nach gewünschter Schärfe
300 ml Kokosmilch
2,5 EL Ketjap Manis
2 EL Sojasauce
2,5-3 EL Erdnussbutter/-mus
3 Eier, hart gekocht
200 g asiatische Eiernudeln
Saft einer halben Limette
etwas Erdnuss- oder Kokosöl
einige geröstete Erdnüsse, grob gehackt

Die Hühnerschenkel in 750 ml Wasser ca. 50 Minuten kochen, zwischendrin den Schaum abschöpfen. Fleisch herausnehmen und von den Knochen lösen, in mundgerechte Stücke zupfen und beiseite stellen. Die Brühe natürlich aufbewahren!
Knoblauch sehr fein hacken, die frische rote Chili in Ringe schneiden und im Öl kurz anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, Kokosmilch, Erdnussmus, Ketjap Manis und Sojasauce hinzugeben. Die getrockneten Chilischoten hinzufügen. Paprika und Möhre in die Suppe geben und ein paar Minuten köcheln lassen. Ausgelöstes Hühnerfleisch, Erbsen, Broccoli, Spinat, Bohnen und Mungbohnensprossen hinzugeben und alles für höchsten 2-3 Minuten mitköcheln lassen. In der Zwischenzeit die asiatischen Nudeln zubereiten und die Eier in Hälften oder Viertel schneiden.
Die Suppe mit Salz und Limettensaft abschmecken, die Nudeln in Schalen geben und die Suppe darüberschöpfen. Mit den Eierhälften garnieren und am Tisch die gehackten Erdnüsse und Frühlingszwiebeln dazu reichen.

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Soulfood: Meine 10 besten Rezepte gegen Winterkälte und für ein warmes Herz

Baby, it’s cold outside…
Frostige Temperaturen haben wir gerade und somit genau das richtige Wetter für herz- und seelenwärmende Eintöpfe und Suppen, deftige Schmorgerichte und tröstende Pfannen voll heißer, dampfender Pasta.

Ich hoffe, ihr habt das neue Jahr gut angefangen und nicht so wie ich mit einem Magen-Darm Rückfall im Bett und einem Silvestermenü, das aus Kartoffeln mit Spinat bestand…
Glück, Zufriedenheit und Gesundheit wünsche ich euch für das kommende, noch so taufrische Jahr!
Und uns allen wünsche ich für 2017 mehr Frieden, warme Herzen und weniger Hass und hoffe, dass die nachfolgenden Soulfood Rezepte vielleicht einen ganz kleinen Teil dazu beitragen können.

Weil ich persönlich lieber nach vorne schaue anstatt nach hinten, gibt es bei mir zum Jahresanfang keinen Rückblick, sondern ganz pragmatisch eine kleine Zusammenstellung meiner liebsten Wintergerichte, die einem bei Kälte schön einheizen, für eine ordentliche Portion Glückshormone sorgen  und ein glückliches Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Mit einem Klick aufs Bild kommt ihr jeweils direkt zum Rezept.

Los geht es mit einem Dauerbrenner hier, der auch die nächsten Tage bei uns noch auf den Tisch kommt: Maronensuppe mit Portwein, Cognac und Zimtcroutons:

Coll1Saftiges Huhn in cremiger Senf-Honig Estragonsauce, dazu Kartoffelpüree mit Haselnuss-Panko-Bröseln. Achtung: wohlige Schnurrgeräusche beim Essen sind nicht auszuschließen:
Coll2Linguine mit gebratenem Radicchio und Safran-Orangen Crème Fraîche bringen Sonne und Farbe auf den Teller:

Pfanne2 (1 von 1)Ein  perfekter Eintopf für einen kalten Wintertag?
Ist für mich persönlich dieser hier mit butterzartem Ochsenschwanz, Linsen, Portwein und Fregola:
Suppe6 (1 von 1)Eine dampfende Portion dieser Tagliatelle mit Zitronenricotta, Tomaten, Kapern und Speck zaubert garantiert ein glückliches Lächeln auf euer Gesicht:

Coll2Noch mal Maronen und noch etwas für diejenigen, die es auch bei Kälte lieber ohne Fleisch mögen, diese fire-roasted Pasta mit Rosenkohl und Maronen stand bei uns an Weihnachten auf dem Tisch und wir haben sie erneut für ein absolut köstliches und perfektes Winteressen befunden:

Teller2Ein wunderbarer, rotweinseliger und geschmacksintensiver Klassiker, der nie aus der Mode kommt: Boeuf Bourguignon:

TellerEine würzig-pikante und bunte Pfanne mit Kritharaki, Paprika, Rinderhack und Pinienkernen heizt ein und ist schnell gemacht:

Pfanne3Und noch mal Linsen, immer wieder gewünscht hier wird die indonesisch angehauchte gelbe Kokos-Linsensuppe  mit gebratenem Ketjap-Manis Rinderhack:

Suppe4Ein absoluter Klassiker, der gerne mal polarisiert, aber ich liebe ihn sehr:
Omas Graupensuppe, mit zarter Rinderbrust und Gemüse:
Teller1Eine schöne Restwoche wünsche ich euch, diese Woche freue ich mich sehr,  in Baden-Württemberg zu arbeiten, denn hier hat diese Woche nur 4 Tage!

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Weihnachtlicher Schoko-Ingwerkuchen mit Clementinenglasur

Noch 2 Tage bis Weihnachten… und leider muss ich feststellen, dass die Adventszeit dieses Jahr irgendwie rasend schnell an mir vorübergezogen ist.

Einen ganz wunderbaren und sehr saftigen Kuchen habe ich noch für euch, der sich bestens für die Weihnachtsfeiertage eignet:
Mit Schokolade, kandiertem Ingwer, Gewürzen und einer Clementinenglasur, die mit roten Granatapfelkernen und grünen Pistazien bestreut wird.

kuchen13-1-von-1Ich muss gestehen, diese Advents- bzw. Weihnachtszeit war für mich persönlich nicht so die schönste. So sehr ich mir immer versuche, den Glanz und schöne Stimmung zu bewahren, dieses Mal hat das irgendwie alles aus diversen Gründen nicht so ganz geklappt.
Aber, auch hier hilft ein guter, saftiger Kuchen.

kuchen9-1-von-1Und ich verspreche euch, die Kombination Schokolade mit kandiertem Ingwer ist einfach himmlisch.
Wer allerdings partout keinen Ingwer mag, kann diesen auch weglassen, auch ohne ist das ein sehr feiner schokoladiger Gewürzkuchen und die Glasur mit Clementinenschale ist ein wunderbares i-Tüpfelchen.

coll1So, und nun stürze ich mich mal weiter in die Weihnachtsvorbereitungen.
Vielleicht kommt ja doch noch ein bisschen Stimmung auf beim Einpacken der Geschenke und vorbereiten der Kalbsbäckchen, die es an Heiligabend gibt, die wunderbaren Schneebällchen dazu werden wie jedes Jahr von meinem Papa fabriziert.

kuchen4-1-von-1Euch allen wünsche ich ein wunderschönes, entspanntes und vor allem friedliches und sorgenfreies Weihnachtsfest und eine schöne Zeit mit Familie und Freunden.

Zutaten für eine kleine Kastenform von ca. 20 cm Länge (für eine normal große die Zutatenmenge verdoppeln):

100 g weiche Butter
65 g Mehl
55 g feingemahlene Mandeln
25 g kandierter Ingwer, gehackt
1 Eier, Größe L
100 g Zucker
3/4 EL Kakao
1 Msp Lebkuchengewürz
1/2 TL Zimt
1/2 TL Backpulver
50 ml Milch
50 ml Sahne
30 g gehackte Schokolade

Für die Glasur:
90 g Puderzucker
abgeriebene Schale einer unbehandelten Clementine
1-2 TL Clementinensaft oder Milch
einige Granatapfelkerne und Pistazien zum Dekorieren

Ofen auf 175° vorheizen. Mandeln, Mehl, Kakao, Lebkuchengewürz, Zimt und Backpulver vermischen.
Butter und Zucker zu einer hellen Creme aufschlagen, das Ei gut unterrühren. Nun abwechselnd die trockenen Zutaten und die Milch/Sahne  hinzufügen, bis sich die Zutaten gut verbunden haben. In die gefettete Kastenform füllen und im Ofen ca. 40-45 Minuten backen (bei einer größeren Backform verlängert sich die Backzeit um etwa 10 Minuten).
Herausnehmen und abkühlen lassen.
Für die Glasur die abgeriebene Schale mit dem Puderzucker vermengen, ganz vorsichtig die Flüssigkeit nach und nach zugeben. Wer den Guss ein bisschen weißer mag, nimmt Milch, ansonsten Clementinensaft. Vorsicht, dass die Glasur nicht zu dünn wird, sonst läuft alles am Kuchen herunter.
Bevor der Guss ganz trocken ist, mit einigen Granatapfelkernen und Pistazien dekorieren.

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Last Minute Weihnachtsbäckerei: Schwedische Haferkekse (Havreflarn)

Schon keksmüde? Oder vielleicht noch gar nicht zum Backen gekommen?
Für die zweiteren von euch habe ich noch ein Last Minute Rezept, das superschnell und einfach ist und eigentlich auch das ganze Jahr über geht: Schwedische Haferkekse.

cookies13-1-von-1Die komplette letzte Woche hat es mich ins Bett verschlagen, erst mit einem grippalen Infekt, der dann nahtlos in Magen-Darm übergegangen ist, aber zwei Dinge habe ich noch in der Pipeline, die ich vor Weihnachten noch unbedingt mit euch teilen möchte, diese Kekse sind eines davon.

cookies12-1-von-1Ins Auge gesprungen sind mir die Kekse letztens bei der Frau Zuckerbäckerin und nachdem ich Haferflocken sehr liebe, musste ich diese natürlich unbedingt ausprobieren. Allerdings wollte ich lieber ein Rezept ohne Mandeln und ohne Ei und nach ein wenig Stöbern im Netz habe ich mir selbst eines zusammengebastelt.

coll1_1Außerdem habe ich meine Haferkekse mit etwas Zimt aromatisiert – das ist allerdings überhaupt kein Muss, wenn ihr keinen Zimt mögt, aber in der Winterzeit bin ich total verrückt nach Zimt und ich finde, er passt sehr schön zum kernigen Hafergeschmack.

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Die Kekse müssen ganz dünn sein und dürfen auf keinen Fall zu hell bleiben, denn nur so karamellisiert der Zucker schön und ergibt einen schön knusprigen, kernigen und karamelligen Haferkeks.
Da mein Teig nur eine winzige Menge Mehl beinhaltet, muss man aufpassen, dass man die „Rohlinge“, die man auf das Blech setzt, vorher ein wenig zusammendrückt, so dass sie nicht auseinanderfallen.

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So, ich erhole mich nun noch einen letzten Tag von meinen diversen Infekten und wünsche euch einen schöne und erholsamen 4. Advent, bleibt gesund!

Zutaten für ca. 20-22 Kekse:
150 g Haferflocken
3/4 TL Zimt (optional)
70 g brauner Zucker
60 ml Rübensirup
1 Prise Salz
70 g Butter
1/2 TL Backpulver
2 TL Mehl

Ofen auf 175° vorheizen. Butter in einem kleinem Topf schmelzen, den Zucker darin auflösen und den Rübensirup hinzufügen, bis eine homogene Masse entstanden ist. Die trockenen Zutaten (Haferflocken, Zimt, Mehl, Backpulver) in einer Schüssel vermischen, dann die Butter-Zucker-Mischung unterrühren.
Ca. kirschgroße Kugeln formen, dabei die Masse gut zusammendrücken, auf ein Blech setzen und mit einem Löffel flachdrücken > damit die Kekse etwas gleichmäßiger werden, habe ich eine runde Ausstechform genommen, jeweils einen Klecks Teig hineingegeben und dann in der Form richtig schon festgedrückt. Bei beiden Varianten müsst ihr darauf achten, dass der Teig nicht zu dick ist und unbedingt genügend Platz drumherum lassen, denn beim Backen gehen die Haferkekse noch mal ordentlich auseinander.
Ca. 11 Minuten backen und dabei ein Auge drauf behalten, die Kekse müssen schön gebräunt sein, dürfen aber auch nicht zu dunkel werden.

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Mürbe Sternchen mit Butterkaramellfüllung

Und noch ein neues Plätzchenrezept für dieses Jahr, diesmal für diejenigen, für die es gerne auch ein klein wenig aufwändiger bei der Herstellung sein darf.

Mit Marmelade gefüllte Plätzchen sieht man ja alljährlich überall, aber ich war vorletzte Woche in Brüssel und in der Rue au Beurre, der Butterstraße, kam mir dann die Idee hierzu.
Zwischen zig kleinen, wunderschönen Lädchen mit Spekuloos, Salzkaramell, Meringues und natürlich belgischer Schokolade wollte ich dann unbedingt ein paar karamellgefüllte Kekse.

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Leider hatte ich nur eine kurze Stunde private Zeit zu vertrödeln, aber eingekauft habe ich natürlich dort trotzdem ein bisschen. Man sollte auf gar keinen Fall am Maison Dandoy vorbeigehen, dort gibt es die besten Spekuloos und ganz wunderbare, dünne knusprige Kekse au Beurre salée.

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Wieder zuhause, habe ich mich dann gleich an die Umsetzung der gewünschten Karamellplätzchen gemacht… in Sternform, denn in der Vorweihnachtszeit kann man sich bei mir zuhause vor Sternen eh nicht mehr retten.

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Den klassischen, leicht mandeligen Mürbeteig habe ich bei Mme. Micha geklaut (trifft wie immer meinen Geschmack und ist gelingsicher…), das Salzbutterkaramell ist in unterschiedlichen Konsistenzen bei mir ein Dauerbrenner.
Für diese Plätzchen muss das Karamell ein bisschen fester sein, so dass später nicht zuviel neben herausläuft.

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Wie sie schmecken? Hmmmm.
Genau so, wie ich mir das vorgestellt habe!
Ein bisschen tricky ist das ausstechen der Sterne bzw. der mit Loch innen, man muss etwas aufpassen, dass die Form beim Transfer auf das Backblech nicht kaputt geht. Wem das zu umständlich ist, kann aber auch einfach runde Formen nehmen, das geht viel leichter.
Einen schönen 3. Advent wünsche ich euch!

Zutaten für ca. 22 Sterne:
Teig:
200 g Mehl
130 g Butter, Zimmertemperatur
65 g Puderzucker
65 g geschälte, gemahlene Mandeln
1 Eigelb, Größe L
1 Pr Salz
1/2 Vanilleschote, das Mark ausgekratzt
Puderzucker zum bestäuben

Salzbutterkaramell:
100 g Zucker
80 ml Sahne
35 g gesalzene Butter,  kalt und in Stückchen geschnitten + 1/4 TL Fleur de Sel

Zuerst das Karamell herstellen. Die Sahne erwärmen. Den Zucker in einem kleinen schweren Topf schmelzen lassen, wenn er eine goldbraune Farbe bekommen hat, ist er fertig. Achtung, der Zucker darf nicht zu dunkel werden, sonst schmeckt später das Karamell bitter. Die warme Sahne dazugeben, ein Weilchen rühren, bis sich alles gut verbunden hat. Zum Schluss die Butter unterrühren und das Fleur de Sel. Abkühlen lassen.

Für den Teig die Butter mit Puderzucker und Eigelben schaumig schlagen. Mit Mandeln, Mehl und dem Mark der Vanilleschote rasch zu einem glatten Teig verkneten. Nicht zu lange kneten, nur so viel, das alles gut verbunden ist.
Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für mindestens 1 h kühlen.

Ofen auf 175° vorheizen. Dann den Teig am besten portionsweise auf ca. 2 mm ausrollen und Sterne ausstechen. Die Hälfte davon noch mal mit einem kleineren Stern in der Mitte ausstechen. Auf der mittleren Schiene des Ofens für 10-12 Minuten hellgelb backen. Auskühlen lassen und die Sterne mit Loch mit Puderzucker bestäuben.
Auf jeden „ganzen“ Stern einen Klecks Butterkaramell geben, die Deckel daraufsetzen und in einer Blechdose aufbewahren.

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