Best of… Erdbeeren und Spargel!

Da ist er, der Wonnemonat, der Mai, endlich wieder Spargel und die ersten deutschen Erdbeeren!
Hier bei uns hat er nicht ganz so toll angefangen, auch heute sind wieder Dauerregen und kühle Temperaturen angesagt. Macht aber gar nichts, denn es war die ganze Zeit viel zu trocken.
Ich hab mir gestern einen großen Fliederstrauß geschnitten, der jetzt die ganze Wohnung beduftet und mache es mir nun eben drinnen gemütlich.

Ein guter Tag für ein kleines Best of mit Spargel und Erdbeeren hier auf dem Blog.
Viel Spaß beim Stöbern, ich wünsche euch einen schönen, entspannten Sonntag!

Rezepte mit Spargel:

Das hübsche grüne Spargelpesto:

Spargelquiche mit Blätterteig:

Pasta mit Spargel, Erbsen und Zitrone:

 Spargel-Panzanella mit Kapern und zitronigem Dressing:

Linguine mit Spargelspitzen in Petersilienrahm mit Haselnussbröseln

 

Mediterraner Spargelsalat

 

Mit Erdbeeren:

Erdbeerlimonade

Erdbeer-Joghurt-Stracciatellaeis

 


Erdbeer-Pistazienmoussetorte

Kleine Beeren-Pavlovas

Erdbeer-Lassi mit Ingwer

Rosen-Joghurtmousse mit Erdbeeren und Kardamomstreuseln

Fresh Strawberry White Chocolate Cookies

 

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Persischer Kräuter-Safran-Pistazienreis mit Berberitzen und Zitronen-Knoblauchhuhn

Aaahhh. Frühlingsaromen.
Kräuter, frisch, zart, aromatisch, viele davon… dazu säuerliche Berberitzen, mild-nussige Pistazien und herb-würziger Safran.

Und Knoblauch.
Junger, zarter Knoblauch, so mild, dass man ihn sogar roh essen kann ohne dass gleich alle Geschmacksknospen betäubt sind.

Ein wunderbare Neuentdeckung war letzte Woche der persische Kräuterreis (Sabzi Polo) mit Safran, Berberitzen und Pistazien – er stammt mal wieder aus “Jerusalem” von Yotam Ottlenghi, dazu die zitronigen Hühnerkeulchen mit viel jungem Knoblauch und Olivenöl geschmort, die sind von mir.

Ein Essen, bei dem man danach etwas schuldbewusst vor den komplett leergekratzten Tellern steht und sich fragt “waren das wirklich wir?”
In letzter Zeit habe ich eh so wenig Reste, dass sich oft die Frage aufwirft, essen wir zu viel oder kalkuliere ich besser?

Der Kräuterreis wird auch sehr gerne zu Fisch serviert und dazu werde ich ihn demnächst noch mal machen, denn das ist sicher auch toll. Allerdings gab es keinen Fisch, der mir zusagte, beim Einkauf, dafür umso schönere Freiland-Hähnchenunterkeulen, die auch sehr gut dazu passten.

Berberitzen hab ich übrigens auch im Garten und der Strauch hat wirklich die fiesesten Stacheln, die ich jemals kennenlernen durfte.
Autsch! Er sticht durch jeden Handschuh, schlimmer als jede Rose und so scharf wie ein frisch geschliffenes Damastmesser. Deshalb hab ich hier auch ausnahmsweise mal so gar keine Lust zu ernten, sondern kaufe die Berberitzen lieber, wobei mein Vorrat auch noch eine laange Weile halten wird.

Nutzt die momentane Zeit, in der die zarten Kräuter so frisch und aromatisch schmecken wie das ganze Jahr nicht mehr (mal abgesehen von den mediterranen wie Basilikum etc.) und ich kann euch versprechen, diese Mischung aus Dill, Kerbel und Estragon ist ganz toll und sehr ausgewogen, dazu das feine Butteraroma und der Safran, perfekt.

Und meilenweit vom Desaster meines letzten persischen Reisexperiments entfernt, vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere daran, denn hier hat es tatsächlich mal so schlimm geschmeckt wie es aussah (mir wird heute noch ganz anders, wenn ich die Bilder anschaue, hier paaren sich schlechte Optik mit ebenso schlechter Fotografie und der Erinnerung an einen grauenhaften Geschmack….)

Ich wünsche euch allen einen wunderschönen Feiertag und ein entspanntes langes Wochenende!

Rezept für 2 Personen:

Für das Zitronenhuhn:
4 kleine Hühnerunterkeulchen
1 Biozitrone, in Scheiben geschnitten
4-5 EL Olivenöl
70  ml Hühnerbrühe
1/2 Knolle junger Knoblauch, in Zehen zerteilt (die Zehen müssen nicht geschält werden, sondern nur die Enden oben und unten etwas abgeschnitten)
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Paprikapulver

Ofen auf 160° vorheizen, das Hühnchen in einer ofenfesten Pfanne im Olivenöl rundherum anbraten, den Knoblauch kurz mitbraten, die Zitronenscheiben dazugeben und mit der Hühnerbrühe ablöschen.
Die Schenkel mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika einreiben, dann im Ofen ca. 20 Minuten garen, am Schluss noch mal für 8-10 Minuten den Grill einschalten, so dass die Haut knusprig wird.

Für den persischen Kräuterreis:
200 g Basmatireis, gut abgespült und abgetropft
ca. 330 ml Wasser
25 g getrocknete Berberitzen, ein paar Minuten vorher in heißem Wasser mit etwas Zucker eingeweicht
3/4 TL Safranfäden, 30 Minuten in 2,5 EL heißem Wasser eingeweicht
35 g ungesalzene Pistazien, grob gehackt und leicht geröstet
20 g Dill, grob gehackt
15-20 g Kerbel, grob gehackt
7 g Estragon, grob gehackt
25-30 g Butter
Salz und evtl. frisch gemahlener weißer Pfeffer

Ich habe den Reis im Reiskocher zubereitet, hier ist aber die Originalanleitung für einen normalen Topf:
Butter in einem mittelgroßen Topf zerlassen, Reis darin kurz anschwitzen. Kochendes Wasser angießen (s. Menge oben), 1 TL Salz dazugeben, mit einem sehr fest schließenden Deckel verschließen und bei sehr geringer Hitze ca. 15 Minuten garen, bis das Wasser komplett aufgesogen ist.
Topf vom Herd nehmen und über ein Viertel vom Reis das Wasser mit Safran gießen. Ein Tuch über den geöffneten Topf legen, sofort wieder den Deckel drauf und 5-10 Minuten ruhen lassen.
Dann den weißen Teil des Reises in eine Schüssel füllen, etwas auflockern, abgetropfte Berberitzen, Kräuter und den größten Teil der Pistazien untermischen. Den Safranreis auch etwas auflockern, über den restlichen Reis geben und ganz grob mit dem weißen Reis mischen, mit den restlichen Pistazien bestreuen.

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Veganer Spargel-Panzanella mit Kapern und zitronigem Dressing

Was esst ihr eigentlich so, wenn ihr alleine seid? Bzw. Single seid?
Ich hab mir schon immer gerne die Mühe gemacht, auch für mich alleine lecker zu kochen, denn ich finde, ich habe es verdient. Als ich noch alleine wohnte, gab es ganz oft Kartoffeln mit Gemüse oder mit Salat, momentan mag ich am liebsten Linsen oder Mungbohnen mit Reis wenn ich mal alleine esse - geht schnell, supergesund und der Mitesser hier ist nicht ganz so begeistert von dieser Zusammenstellung wie ich.

Oft hört man aber auch “oooch, für mich alleine koche ich doch nicht, das ist mir zuviel Arbeit/zu umständlich”.
Für mich sagt dieser Satz viel über die eigene Wertschätzung bzw. den Stellenwert des eigenen Körpers aus.
Körperpflege geht nämlich nicht nur von außen, sondern, viel wichtiger und effektiver, von innen.
Ganz zu schweigen davon, dass eine kleine, gesunde und leckere Mahlzeit wirklich schnell gemacht ist.

Den allerersten Spargel gab es letzte Woche auch ganz feierlich für mich ganz alleine, als Salat mit geröstetem Brot, Kapern und einem sehr zitronigen, sehr frischen Dressing – herrlich. Ein schöner Ausbruch aus der Linsen-und-Reis-Routine!

Auf den Fotos sind die Brotstücke noch nicht ganz mit Sauce vollgesogen, aber die gerösteten Stücke sollten noch ordentlich in die Sauce getunkt werden, bis sie richtig damit getränkt sind.
Das Dressing ist diesmal so richtig zitronig  und gerade dadurch hat es so gut geschmeckt, drinnen sind Zitronensaft, -schale und mit Zitrus aromatisiertes Olivenöl. Und dazu noch etwas gegrillte Zitrone…

Ob allein oder zu zweit, dritt, viert…  oder mit einem Ei dazu, der Spargelsalat gibt ein schönes kleines Abendessen ab oder auch eine gute Grillbeilage oder Vorspeise.
Die Mengen hier – die hab ich euch allerdings doch gleich für zwei Personen aufgeschrieben, auch wenn ich hoffe, dass ich euch motivieren konnte, auch öfters mal für euch alleine etwas zu zaubern.
Der Salat ist vegan.

Zutaten für das Dressing:
2 EL Weißweinessig oder weißer Balsamico
1 EL Zitronensaft
abgeriebene Schale 1/2-1/4 Zitrone, je nach Größe
30 ml Gemüsebrühe
1/2 TL Zucker
Salz
1 TL mit Zitrone aromatisiertes Olivenöl
2 EL Olivenöl extra vergine

Alle Zutaten sehr gut vermischen, am besten mit einem Blender oder Zauberstab.

Für den Salat:
500 g grüner Spargel
1/2 Baguette oder Ciabatta, darf gerne etwas älter sein
1 Handvoll Salzkapern, eingeweicht und abgespült
1/2 unbehandelte Zitrone, in Scheiben geschnitten
Olivenöl zum Braten

Die Enden vom grünen Spargel entfernen, in mundgerechte Stücke schneiden. Das Weißbrot in Scheiben und je nach Dicke noch ein bisschen kleiner schneiden.
Eine Grillpfanne hoch erhitzen und die Zitronenscheiben darin kurz braten. Die Pfanne mit einem Küchentuch ausreiben, mit etwas Olivenöl bepinseln und die Brotstücke darin knusprig und goldbraun braten. Herausnehmen und den Spargel einige Minuten braten, bis er leicht gebräunt und noch schön knackig ist.
Spargel- und Brotstücke auf einer Platte anrichten, mit den Salzkapern bestreuen, die Grillzitrone daneben legen (wird dann noch darübergepresst), mit etwas Fleur de Sel bestreuen und mit dem Dressing beträufeln.
Brot tunken nicht vergessen!

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Sonntagsfrühstück: NY Style Bagels

Guten Morgen!
Es ist Sonntag, draußen ist bestes Kaiserwetter und alles blüht.
Lust auf ein paar wunderbare Bagels im Original NY Style?
Verzeiht mir die Schneeglöckchen auf den Fotos, denn die sind schon ein paar Wochen alt, ich bin aber noch nicht zum Verbloggen gekommen… Im Garten ist gerade viel zu tun und der Verkehr auf meinem Weg zur Arbeit hat mich die letzte Woche unglaublich viel Zeit und leider auch Nerven gekostet.
Grund genug, mich heute mal so richtig schön zu erholen, ich hab den ersten Spargel eingekauft, heute werden nur ein paar Blumen ausgesät und mein neuer Liegestuhl ausgiebig genutzt.

Ein ausgiebiges, schönes Frühstück mit Früchten, Gemüse und manchmal etwas ganz frisch Selbstgebackenem ist am Wochenende bei uns immer Standardprogramm und auf Bagels sind wir hier beide besonders wild.

“Chewy” müssen sie sein und mir will einfach kein geeignetes deutsches Wort einfallen dafür. Zäh oder knatschig trifft es so gar nicht, denn chewy ist für mich angenehm weich und fluffig.
Cheesy ist übrigens auch so ein Wort… im Englischen wird damit ein köstliches Gericht mit Käse beschrieben – aber käsig? Geht im Deutschen gar nicht.

Die Bagels bekommen ihre besondere Konsistenz dadurch, dass sie erst kurz gebrüht werden und dann gebacken, so bleiben sie innen besonders saftig und eben weich. Sie schmecken sowohl mit herzhaften als auch mit süßen Belägen gut und können pur mit einem Eggwash darauf gebacken werden oder dann noch mit grobem Salz, gehackten Zwiebeln Mohn, Sesam, Nüssen oder Kernen bestreut werden.
Ich habe mich hier für eine Hälfte mit weißem und blauem Mohn entschieden, der andere Teil wurde mit schwarzem und hellem Sesam bestreut.

2011 gab es bei mir schon mal Bagels, von Leila Lindholm, das viel gelobte Rezept, das ich hier gefunden habe, ist sehr ähnlich, aber bei diesem hier  wird Trockenhefe benutzt und ich habe noch Honig in das Brühwasser gegeben,  das Ergebnis fand ich noch etwas besser.
Ich wünsche euch einen wunderschönen, sonnigen, entspannten und erholsamen Sonntag!

Zutaten für ca. 6-7 Bagels:

400 g Mehl, Type 550
1,5 TL Trockenhefe
240 ml lauwarmes Wasser
1 TL Salz
1 TL Zucker
1-2 EL Honig für das Brühwasser
1 Eigelb mit einem Schuss Sahne verquirlt
Mohn, Sesam, grobes Salz, gehackte Nüsse oder gehackte frische Zwiebeln zum Bestreuen

Von den 240 ml Wasser einen kleinen Teil abfüllen, die Trockenhefe und den Zucker einrieseln lassen, nicht rühren. 5 Minuten stehen lassen, dann rühren, bis sich alles gut aufgelöst hat. Mehl und Salz in einer großen Schüssel mischen, ein Loch in der Mitte machen und die Hefemischung hineingeben, dann die Hälfte des lauwarmen Wassers. Verkneten und das restliche Wasser nach und nach hinzufügen, vielleicht braucht man noch ein bisschen mehr oder auch 1, 2 EL mehr Mehl. Nun ca. 10 Minuten gut kneten, der Teig sollte weich und feucht sein, aber nicht mehr kleben.
Den Teig dann zu einer Kugel formen, die Schüssel innen ganz leicht mit Öl einpinseln, Teigkugel wieder hineinsetzen, zudecken und für ca. 1 h gehen lassen. Danach den Teig leicht eindrücken und nochmals 10 Min. ruhen lassen.
Teig in 6 gleich große Stücke teilen (am besten abwiegen) und in gleichmäßig runde Kugeln formen. Den Finger in die Mitte der Kugel stecken und den Teig drumherum rotieren lassen, bis ein nicht zu kleines Loch in der Mitte entstanden ist (es geht eh wieder etwas zusammen, deshalb sollte es nicht zu klein sein).
Bagels nun  mit einem Küchentuch bedecken und nochmals 10 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit den Ofen auf 220° vorheizen und in einem großen Topf Wasser leicht zum Kochen bringen, darin den Honig auflösen.
Mit einer Schaumkelle jeweils 2-3 Bagels in das nur leicht kochende Wasser geben und 2 Minuten überbrühen, danach auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen, mit der Ei-Sahne-Mischung bestreichen und mit dem gewünschten Topping bestreuen.
Ca. 20 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind, sie sollten nicht zu dunkel werden, chewiness und so, ihr wisst schon! Leicht auskühlen lassen oder noch warm essen.

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Financiers mit Rhabarber und Tonkabohne

Yeah.
Es ist mir gelungen, etwas mit Rhabarber für Hasser desselbigen zu kreiren.

Der Mann hier mag Rhabarber nämlich überhaupt nicht, ich hingegen sehr. Ein Dilemma, jedes Jahr wieder…
Endlich habe ich es aber geschafft, etwas zu backen, was auch ihn in Verzückung geraten ließ.

Financiers mit Tonkabohne und Rhabarber. Der leicht balsamische Geschmack der Tonkabohne passt ganz wunderbar zum säuerlichen, fruchtigen Rhabarber, Mandeln machen den Teig schön saftig.

Traditionell werden die Financiers in kleinen eckigen Formen gebacken, eine Muffinform geht aber auch ohne Probleme.
Es heißt, dass die rechteckige Form an Goldbarren erinnert und so die Financiers zu ihrem zugegebenermaßen etwas merkwürdigen Namen kamen, andere sagen, dass die kleinen Küchlein im Pariser Finanzdistrikt ihren Ursprung haben.

Für französische Rezepte schaut man am besten erstmal bei der zauberhaften Aurélie vorbei, hier habe ich auch das Rezept für die Financiers nach Pierre Hermé her, das ich dann entsprechend ein wenig abgeändert habe.

Nur die Backzeit hat bei mir nicht ganz hingehauen, bis die Küchlein goldbraun waren, hat es bei mir etwas länger gedauert, mag aber auch am Ofen liegen. Fertig sind sie jedenfalls, wenn sie eine schöne goldene Farbe haben und oben ganz leicht knusprig sind, der enthaltene Puderzucker lässt die Oberfläche schön karamelisieren, also bloß nicht zu hell aus dem Ofen holen.

Also, wenn ihr auch einen Rhabarberhasser zuhause habt… probiert es mal hiermit. Die Teilchen sind superschnell gemacht und wirklich ausgesprochen gut.
Und falls ihr wirklich so gar keinen Rhabarber mögt – er kann auch durch fast jede andere Frucht ersetzt werden, nur TK Beeren würde ich nicht nehmen, das könnte zu feucht werden.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende, genießt den herrlichen Frühling!

Rezept für ca. 12 Financiers:
1 kleine Stange Rhabarber
100 g Butter
50 g Mehl
100 g Puderzucker
50 g fein gemahlene Mandeln
3 Eiweiße, Größe M
1/4 – 1/2 geriebene Tonkabohne, je nach Größe
1 Prise Salz

Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden, die dann quer in die Förmchen passen sollten. Ofen auf 175° vorheizen.
Butter schmelzen, mit dem Mehl, Puderzucker, Tonkbohne, Salz und Mandeln gut verrühren. Eiweiße steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.
Den Teig in die Förmchen füllen, die Rhabarberstückchen darauf setzen und etwas in den Teig drücken.
Die Financiers 25-35 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Auskühlen lassen und mit ein wenig Puderzucker bestäuben.

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Grün, grüner, Frühling! Spinattarte mit knusprigem Röstkartoffelrand

Spinat, Kartoffeln und Eier.

Ein deutscher Klassiker, den ich über alles liebe.
Nach meiner kleinen Osterpause gibt es aber mal eine etwas andere Variante davon, eine Tarte mit einem Boden und Rand aus gebratenen, knusprigen Kartoffeln.
Gefüllt mit gehacktem, zarten Baby-Frühlingsspinat, Knoblauch, Ricotta, Eiern und Parmesan.

Leider noch kein eigener Spinat aus dem Garten, allerdings hab ich schon die ersten zarten Spitzchen entdeckt und jetzt wird es wohl zum Glück nicht mehr lange dauern mit der ersten Ernte.

Denn ich warte diese Woche bei den angekündigten 20° plus auf eine Explosion da draußen, natürlich im positiven Sinn… denn einiges ist dieses Jahr ganz schön spät dran, zumindest für unsere Region.
Ich hoffe aber, dass bis zum Wochenende der große Kirschbaum endlich in voller Pracht aufblüht, bis dahin nehme ich eine gelegentliche Pink Shower in Mandelblütenblättern, denn davon regnet es hier schon ordentlich und der Kater hat sich auch schon ordentlich damit paniert, rosa sieht auf seinem schwarzen Fell einfach entzückend aus.
Blüten momentan überall, dazu laue und aprilfrische Luft, abends endlich wieder hell, das Leben ist so schön gerade.

Zur Tarte… Die Inspiration hierfür habe ich hier gefunden, dann aber noch mal ordentlich abgewandelt, denn Ziegenkäse mag ich nicht.
Eigentlich hatte ich gedacht, das hier ist ein schönes, schnelles Abendessen, Pustekuchen. Ich hatte mich sehr darauf gefreut, endlich mal wieder abends bei Tageslicht zu fotografieren, aber daraus wurde dann doch nichts mehr…

Das genaue Schneiden der Kartoffeln und das Braten, bevor die Tarte in den Ofen kommt, nimmt dann doch einige Zeit in Anspruch, die ihr auch einplanen solltet… für einen schönen Brunch oder Ähnliches ist die Tarte aber bestimmt ein Blickfang und die knusprige Kartoffelkruste sehr gut.
Das Anbraten der Scheiben für den Boden kann man sich meiner Meinung nach sparen, denn durch die Spinat-Ricottamasse, die darauf kommt, geht die Knusprigkeit sowieso wieder verloren.

Eine schöne, kurze Restwoche wünsche ich euch, dieses Mal gibt es keine lange Pause, denn es gibt schon den ersten Rhabarber, der dann auch bald hier auftauchen wird.

Rezept für eine Springform von ca. 26 cm:

4-6 mittelgroße bis große Kartoffeln
250 g Ricotta
300 g frischer, junger Babyspinat
1-2 Knoblauchzehen
50 g Parmesan
2 Eier, Klasse M
abgeriebene Schale 1/4 Zitrone
frisch geriebene Muskatnuss
Butterschmalz zum Braten und etwas Butter zum einfetten der Form
Salz und Pfeffer

Kartoffeln etwas vorkochen, aber nicht ganz gar. Schälen, 2-3 davon (es kommt hier sehr auf die Größe der Kartoffeln an, man braucht ein bisschen Augenmaß…)  in Längsscheiben von ca. 3-4 mm Dicke schneiden, den Rest in ganz normale Scheiben.
Backofen auf 190° vorheizen.
Die längs geschnittenen Scheiben in einer großen schweren Pfanne rundherum goldbraun braten, salzen.
In der gleichen Pfanne den gewaschenen, nassen Spinat kurz zusammenfallen lassen und grob hacken.
Ricotta mit Eiern, Parmesan, Zitronenschale glattrühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den gehackten Spinat unterrühren.
Springform buttern, mit den nicht gebratenenen Kartoffelscheiben den Boden auskleiden und mit ein wenig Salz bestreuen, die längs geschnittenen und gebratenen für den Rand nehmen, vorsichtig in die Form drücken, ohne dass sie brechen.
Die Ricotta-Spinat-Füllung hineingeben und alles im Ofen für ca. 35-40 Minuten backen, bis die Mischung gestockt ist.

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