Maissuppe mit Cheddar, Frühlingszwiebeln und Chili

So, eines hab ich noch, ein Rezept, dann bin ich aber auch weg.
Das letzte vorm Urlaub und auch wenn ihr bei den heutigen Temperaturen noch nicht unbedingt Lust auf eine Suppe fernab von Gazpacho habt, das ändert sich im Laufe der Woche garantiert, wenn man dem Wetterbericht glaubt.

Macht diese Suppe unbedingt, solange es noch schönen frischen Zuckermais gibt! Sie ist wirklich so gut und hat hier Begeisterungsstürme ausgelöst!

Natürlich könnte man auch einen Mais oder der Dose oder gefrorenen nehmen, wenn nichts anderes aufzutreiben ist, aber der frische, süße Zuckermais ist so schnell vom Kolben geschnitten und schmeckt so viel besser…

Ein Teil vom Mais wird mit der Suppe nicht zu fein püriert, ein Teil wird ganz gelassen.
Ein bisschen Chili für angenehme Schärfe, Pimentón de la Vera für einen rauchigen Ton, würziger Cheddar, knackige Frühlingszwiebeln und frische Tomatenwürfelchen,  zusammen mit dem süßen Mais ergibt das eine wirklich tolle Suppe.

So.
Ich verabschiede mich dann mal für die nächsten 2 Wochen und bin dann mal weg… wohin eigentlich?
Das erfahrt ihr, wenn ich wieder zurück bin, mit vielen Bildern, Inspirationen und sicher auch Rezepten.

Bis bald, genießt den September!

Zutaten für 2 Personen:
3 frische Maiskolben
1 kleine Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
600 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
3/4 TL Pimentón de la Vera
1/2 TL Chili Pequin (oder ein anderes nicht zu scharfes Chilipulver)
1/2 TL Paprika
1/2 TL Kurkuma
Salz
80 ml Sahne
90 g Cheddar
2-3 Frühlingszwiebeln
1 große Tomate
3 EL Petersilie, gehackt

Zwiebel und Knoblauch fein hacken, die Maiskörner mit einem scharfen Messer vom Kolben schneiden. Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, Tomate entkernen und in sehr kleine Würfelchen schneiden.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch darin andünsten. Paprika, Chili und Pimenton de la Vera einstreuen und kurz rühren, dann mit der Brühe ablöschen. Die Maiskörner hinzugeben und 12-15 Minuten köcheln lassen. Dann ca. 2/3 der Suppe im Blender pürieren, mit dem Rest vermischen, dann die Sahne und 70 g Cheddar einrühren.
Mit Salz abschmecken, in Schalen oder Teller füllen und mit Frühlingszwiebeln, Tomatenwürfelchen, dem restlichen Cheddar und der Petersilie bestreuen.

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Tarte mit bunten Tomaten, Pesto und gerösteten Pinienkernen

Phhhhthh.
Kennt ihr das? Wenn ganz kurz vorm Urlaub jegliche Luft bzw. Energie aus einem selbst zu entweichen scheint, wie aus einem sehr großen Luftballon, der sich langsam entleert.
Jedes, wirklich jedes Jahr habe ich kurz davor dieses Gefühl.
Ist das so gewollt von Kopf + Körper? Hat es vielleicht einen tieferen Zweck, sich phhhhhttt noch mal komplett aller alten Energien zu entledigen, dass neue aufgefüllt und aufgetankt werden können?
Ich habe noch keine schlüssige Lösung für diese Frage gefunden, platze aber gleichzeitig irgendwie auch vor Vorfreude.
Noch ein paar wenige Tage und dann geht es endlich los.
Bis dahin tröste ich mich mit meiner wunderbaren Tomatenernte, die dieses Jahr super ist, bis auf zwei Pflanzen, die sehr spät dran sind.

Orange Russian mit pink-roten Streifen im orangegelben Fruchtfleisch, zuckersüß und fruchtig wie Aprikosen, fruchtig-säuerliche Green Zebra Cherry, sehr aromatische Schwarze Birnen und feste Black Cherry Zebra als Snacktomate, meine Ernte ist ein Traum.
Nur die Reisetomate, die werde ich sicher nicht mehr pflanzen, sie sieht zwar lustig aus mit ihren vielen Knubbeln, die man einfach herausbrechen kann, aber der Geschmack ist miserabel. Brauche ich wirklich nicht noch mal.

Eingekocht hab ich nichts – fast alle habe ich direkt verwertet und ein paar wenige an liebe Menschen verschenkt. Die Ideen gehen mir aber auch nicht aus…
Diese Tomatentarte habe ich inzwischen schon zweimal gemacht, sie geht superschnell und schmeckt so gut und sommerlich!

Auf knusprigen Blätterteig kommt ein klassisches Basilikumpesto, dem ich mit ein, zwei Löffeln Schmand noch ein wenig mehr Cremigkeit verliehen habe, darauf schöne bunte Tomaten, Meersalz und geröstete Pinienkerne, dann wird das ganze im Ofen goldbraun gebacken, fertig.

So. Ich geh mich dann mal weiterhin meiner Energie entleeren.
Um Platz zu machen für frische, neue.
Phhhtthh.
Ein wunderschönes, sonniges Wochenende wünsche ich euch.

Zutaten für eine Tarte für 2 Personen (eckige Backform von ca. 22×30 cm):

Pesto:
1 Bund Basilikum
insgesamt 4 EL Pinienkerne, in der Pfanne leicht angeröstet (davon die Hälfte beiseite stellen zum Bestreuen der Tarte)
3 EL Parmesan, fein gerieben
1 TL Meersalz
3-4 EL Olivenöl

Außerdem:
250 g Blätterteig, fertig oder nach diesem Rezept selbst gemacht
einige schöne bunte Tomaten, kleine, große, was ihr gerade da habt
1 EL Schmand
Fleur de Sel zum Bestreuen

Ofen auf 200° vorheizen. Eine rechteckige Backform von ca. 22×30 cm mit Backpapier auskleiden. Mit dem ausgerollten Blätterteig auslegen.
Das Pesto mit dem Schmand vermischen und dünn auf dem Blätterteig verstreichen (lieber etwas weniger nehmen, sonst weicht der Teig zu sehr durch). Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf der Tarte verteilen.
Mit den restlichen gerösteten Pinienkernen und Fleur de Sel bestreuen und im Ofen ca. 25 Minuten goldbraun backen.
Dazu passt ein frischer grüner Salat.

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Pretty in Pink: Himbeercurd Kokos Bars

Zwischen den Festen… ein klein bisschen Zeit zum Bloggen.
Die Deidesheimer Weinkerwe haben wir am Dienstag gebührend verabschiedet, jetzt ist die Weinkerwe in unserem Dörfchen dran.
Auch wenn es momentan bei uns extrem heiß tagsüber ist, mit einer schnell gemachten frischen Zitronenlimonade und eisgekühlter Wassermelonengazpacho lässt es sich im Schatten des Kirschbaums ganz gut aushalten.
Dazu noch “Voila l’été” von Les negresses vertes und die Sommerstimmung ist perfekt.

Bevor jemand fragt – nein, dieses Wochenende hab ich nicht gebacken, die sind von letzter Woche. Bei 36° kann mich der Backofen mal gernhaben.

Eigentlich hatte ich diese Kokosschnittchen (die inzwischen einen festen Platz in meinem Kuchenrepertoire haben) schon mal im März gebacken und fotografiert, damals aber mit Lemon Curd.

Nachdem ich Bilder mit Forsythien jetzt im August nun nicht mehr soo passend fand, habe ich sie noch mal gemacht, mit frischem Himbeercurd und das war fast noch besser als die zitronige Variante.
Das schöne an Himbeeren ist, es gibt sie lange.
Sehr lange, selbst im Oktober kann man noch gute Himbeeren kaufen, das sind dann die ganz späten Sorten.
Es ist also noch mehr als genug Zeit, dieses wunderbare Himbeercurd zu machen, auf einen buttrigen, keksigen Teig zu packen und mit Kokosbaiserflöckchen zu toppen.

Die Farbe des Himbeercurds hat in mir übrigens den dringenden Wunsch nach einem entsprechenden Lippenstift ausgelöst, ich habe dann sogar tatsächlich einen gefunden – Speak Louder von MAC ist jetzt mein perfektes Himbeerlippenrot.
Und vom Curd wird ein wenig übrig bleiben – esst ihn auf Brot, im Joghurt oder einfach pur. Er ist zu köstlich, um nur eine Miniportion davon zu machen.

So, heiß ist es immer noch und ich werde jetzt noch den restlichen Sonntag ausgiebig genießen, mich möglichst wenig bewegen bis heute Abend und hoffe, dass ihr es mir gleichtut.
Ich wünsche euch morgen einen guten Start in die neue Woche!

Rezept für den Curd (gibt ca. 5 Gläschen à 140 ml):
400 g Himbeeren, fein püriert und durch ein Sieb passiert
4 Eigelb, Größe L
2 Eier, Größe L
120 g Zucker
1 EL Vanillezucker
3 TL Zitronensaft
2 TL Speisestärke, in 1 EL kaltem Wasser aufgelöst
120 g Butter
1 Prise Salz

Himberpüree mit Eiern, Zucker und Zitronensaft sowie der Speisestärke in einen Topf geben, diesen in ein siedendes Wasserbad stellen. Erst eine Weile mit dem Schneebesen rühren, wenn sich alle Zutaten sehr gut miteinander verbunden haben, kann man einen Holzlöffel benutzen. Den Curd nun so lange rühren, bis er gut eingedickt ist – das kann gute 20 Minuten dauern. Ich nehme immer den Topf sobald die Masse ein wenig dicklicher wird aus dem Wasserbad und rühre bei ganz kleiner Flamme auf dem Herd weiter.
Am Schluss eine Prise Salz und die in Stückchen geschnittene Butter unterrühren, in sterilisierte Gläser füllen und kühl aufbewahren.

Für den Teig (für eine Form von ca. 22×30 cm):
180 g weiche Butter
80 g Zucker
250 g Mehl

Ofen auf 180° vorheizen. Alle Zutaten nur ganz kurz miteinander verkneten, sie sollen sich gerade verbinden. Gleichmäßig in der mit Backpapier ausgelegten Form verteilen, da der Teig sehr weich ist, geht das am besten, wenn man ihn hineinstreicht und mit den Fingern gleichmäßig verteilt.
Im Ofen 14 Minuten goldbraun backen, herausnehmen und kurz abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit das Kokostopping vorbereiten:
1 Eiweiß Größe L
90 g Zucker
80 g Kokosraspeln
Eiweiß mit einer Prise Salz sehr steif schlagen, den Zucker einrieseln lassen und ganz zum Schluss die Kokosflocken vorsichtig mit einem Spatel unterheben.

Den vorgebackenen Teig mit einer ordentlichen Schicht (ca. 1,5 cm dick) Himbeercurd bestreichen, die Kokosmasse in Flocken darauf verteilen und bei 200° nochmals 10-12 Minuten backen.

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In der Komfortzone: Pasta mit Paprikapesto, Thymian und Bohnen

Diesen Sommer bin ich mittendrin, nämlich in der Komfortzone.
Nachdem letztes Jahr berufliche Veränderungen anstanden, die einerseits sehr positiv anderseits anstrengend waren und und vorletzes Jahr ein Umzug, genieße ich dieses Jahr meinen persönlichen Komfortsommer.
Allerdings – wenn man die Komfortzone nicht regelmäßig verlässt, ist man schnell festgefahren in Gewohnheiten und Lebensumständen, die einem nicht immer gut tun.
Entwicklung ist dann nicht möglich und man verschenkt Chancen und Gelegenheiten, die das Leben so viel schöner und reicher machen können.
Glück passiert nicht einfach so, man muss manchmal auch einen etwas unbequemen Weg dahin in Kauf nehmen, umso schöner ist es, wenn man dann wieder mal angekommen ist. Auch wenn es vielleicht nur für eine kurze Weile ist, denn das Leben ist nun mal Wechsel und Veränderung.

Eines meiner Komfortessen diesen Sommer ist mein heißgeliebtes Paprikapesto aus gerösteten Paprikaschoten, mit etwas Knoblauch, der mitgeröstet wird und Olivenöl.
Es passt zu so vielem, ob als Dip zum Grillen, zu Kartoffeln oder einfach auf Brot. Mit am besten hat es mir allerdings dieses Jahr mit Bohnen geschmeckt (wir essen übrigens seit Wochen Bohnen in allen möglichen Variationen, weil die Ernte so dermaßen üppig ausgefallen ist…).

Ein bisschen Pasta kochen, mit dem Pesto mischen, die (gekochten) Bohnen unterheben, fertig ist ein schnelles sommerliches Abendessen.

Am besten schmeckt das Pesto mit richtig reifen, knallroten Spitzpaprika und auch wenn immer empfohlen wird, die Paprika vor dem Häuten in einem Gefrierbeutel zu geben, funktioniert es bei mir besser ohne.

Na, seid ihr vielleicht gerade am Überlegen, ob ihr endlich etwas in Angriff nehmen wollt, was ihr euch schon lange wünscht?
Oder haben sich Umstände ergeben, die Veränderungen von euch verlangen, mit denen ihr aber noch hadert?
Manchmal braucht es ein bisschen Mut, die Komfortzone zu verlassen, aber ziemlich oft wartet eine wundervolle Belohnung auf euch.
Bei mir ist es momentan Bohnenglück :)

Zutaten für 2 Personen:

250 g Pasta
250 g breite Bohnen (normale Bohnen gehen natürlich auch)
3 Spitzpaprika
2 große Knoblauchzehen
Salz
etwas Piment d’Espelette oder 1 rote Chilischote
Meersalz
3 EL Olivenöl
3 Zweige Thymian, Blättchen abgezupft
ein paar Flöckchen Ricotta zum darüberbröseln, oder Parmesan zum bestreuen

Ofen auf 200° vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen, Paprikaschoten waschen, entkernen und längs halbieren, mit der Hautseite nach oben auf das Backblech legen. Knoblauchzehen schälen und dazulegen.
Wenn die Paprikahaut schwarz zu werden beginnt und Blasen wirft (dauert ca. 20-25 Minuten), herausnehmen, kurz abkühlen lassen und die Haut abziehen. Im Blender zusammen mit dem gerösteten Knoblauch, ca. 1 gestrichenem TL Salz, Olivenöl und Chili fein pürieren.
Bohnen putzen, in mundgerechte Stücke schneiden und in Salzwasser knapp gar kochen.
Pasta kochen, abgießen, in eine Pfanne geben und mit dem Paprikapesto und dem Thymian mischen. Bohnen unterheben, evtl. mit etwas Salz abschmecken, ein paar Ricottaflöckchen daraufsetzen oder Parmesan darüber reiben und servieren.

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Zucchini-Erbsen Salat mit Parmesan-Zitronendressing und Croutons

Eine kurze Blog-Zwangspause wurde mir auferlegt, mein Notebook hatte den Geist aufgegeben und das ärgerlicherweise nach nicht allzulanger Zeit. Also musste schnell ein Neues her und da bin ich dann auch wieder.
Überhaupt muss ich feststellen, soo viel zum Bloggen bin ich diesen Sommer nicht gekommen.
Warum? Das Leben im Sommer ist einfach zu schön.
Freunde einladen, Weinfeste, Open Air Parties, im Garten rumwerkeln oder einfach mal in der Sonne liegen – das Leben muss genossen werden, wenn es geht und das ging diesen Sommer sowas von gut.
Und ich freue mich gerade über eine nicht endend wollende Ernte von Gurken, Bohnen, Erbsen, Äpfeln, Tomaten.

Wobei ich feststellen muss, Bohnen und Erbsen gehören zu meinen ganz besonderen Lieblingen im Garten.
Nicht nur, dass sie unglaublich pflegeleicht sind und bei ein wenig versetzter Aussaat den ganzen Sommer über liefern, nein, sie verbessern auch noch den Boden, was will man bitte mehr?
Die letzten Erbsen habe ich in einem Salat mit Zucchini und Brotcroutons verarbeitet, mit einem ganz tollen Dressing, das ich euch auch für Blattsalate wärmstens ans Herz legen kann, ein Parmesan-Zitronendressing.

Das Dressing ist wunderbar cremig und würzig durch den Parmesan und schön frisch, denn es kommt nicht nur Zitronensaft rein, sondern auch ein bisschen Schale für den Extra-Frischekick.

Die Erbsen werden nur ganz kurz blanchiert, damit sie schön knackig bleiben und die Zucchini kurz in Olivenöl angebraten.
Mit Brotcroutons ist das ja immer so eine Sache… ich liebe richtig schöne goldbraune, in Butter gebratene Croutons über alles, muss aber immer wieder feststellen, dass man mit einem Teelöffelchen Butter da leider nicht so weit kommt – um ein paar richtig schöne, knusprige Croutons zu bekommen, braucht man schon immer einen ordentlichen Stich Butter, das Ergebnis ist dann aber um Welten besser.


Einen tollen Start in die Woche wünsche ich euch, genießt den Spätsommer!

Zutaten für 2 Personen, als Beilage oder Vorspeise

Für das Dressing:
1 kleine Knoblauchzehe
Schale  1/4 Zitrone
35 g Parmesan, fein gerieben
Saft einer Zitrone
3/4 TL Salz
3/4 TL Zucker
2 EL Weißweinessig
schwarzer Pfeffer
2 EL Olivenöl
2 EL Gemüsebrühe, evtl. auch ein wenig mehr

Für den Salat und die Croutons:
140 g Erbsen (gepalt)
je 1 gelbe und grüne Zucchini
4-5 Scheiben Weißbrot
etwas Olivenöl
etwas Butter für das Rösten der Croutons
Meersalz

Für das Dressing alle Zutaten bis auf den Parmesan in einem Blender gut mixen. Dann den Parmesan zugeben und bei kleiner Geschwindigkeit nochmal durchmixen. Falls das Dressing zu dickflüssig ist, evtl. noch ein klein wenig Gemüsebrühe zugeben.

Erbsen für ca. 2 Minuten blanchieren und zur Seite stellen. Die Zucchini in sehr kleine Würfel schneiden und in wenig Olivenöl kurz scharf anbraten.
Das Weißbrot in mundgerechte Croutons schneiden und diese in etwas Butter knusprig braun braten.
Auf einer Platte erst das Gemüse verteilen, dann darauf die Brotcroutons, alles mit etwas Meersalz bestreuen und mit dem Dressing beträufeln.

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Tomatenschwemme? Best of… Rezepte mit Tomaten!

Überfordert mit der Tomatenernte?
Keine Ideen, was man mit den ganzen Tomaten, die wie jedes Jahr alle auf einmal reif zu werden scheinen, noch anstellen könnte?

Meine eigenen haben am Anfang des Sommers mit dem kühlen und nassen Wetter zu kämpfen gehabt, die stehen ja auch im Freiland, was für eine Tomate nicht unbedingt optimal ist. So langsam haben sie aber Fahrt aufgenommen und dieses Jahr freue ich mich besonders auf die Ernte, die ich dieses Jahr das erste Mal als Jungpflänzchen bei der “Lila Tomate” gekauft habe.
Ein absolutes MUSS für jeden Tomatenliebhaber ist ein Besuch bei Melanie Grabner, die jedes Jahr im Mai über 150 (!!) Arten als Jungpflänzchen auf ihrem Grundstück verkauft. Grüne, gestreifte, schwarze, orange, dicke, kleine, riesengroße, wer da nicht seine Traumtomate findet, ist selbst schuld.
So einige der angebotenen Tomaten lassen sich übrigens auch prima in Töpfen und somit auf dem Balkon oder der Dachterrasse ziehen.

Zur Feier einer der für mich schönsten Zeit des Jahres (eben der Tomatenzeit!) habe ich für euch eine kleine Sammlung meiner liebsten sommerlichen Tomatenrezepte zusammengestellt, mit einem Klick auf’s Bild kommt ihr direkt zum Rezept.

Los geht es mit dem hübschen Confit Byaldi, Rémys Ratatouille aus dem gleichnamigen Film:

Schnell gemacht und mit einem knackigen Salat ein wunderbares sommerliches Abendessen ist diese Tomatentarte mit Ricotta-Thymian-Parmesancreme:

Tomaten roh in einer köstlichen Sauce, mexikanische Pico de Gallo mit Maisfritters:

Lust auf Pasta? Wie wäre es dann mit diesen Penne mit Tomaten, Pistazienpesto, Baby-Zucchini und Speck?

Oder diesen sommerlichen Spaghetti mit Kirschtomaten, frischem Spinat und jungem Knoblauch?

Auch als sättigende Salate mit Brot sind Tomaten immer wieder ein Knaller, wie zum Beispiel hier in diesem Panzanella:

Oder der orientalischen Variante eines Tomaten-Brot-Salates, dem Fattoush (äh, ja, gleiche Schüssel…):

Auch in einer süßsauren sizilianischen Caponata machen sich sonnengereifte Tomaten super, denn das ganze Gericht steht und fällt mit der Reife des Sommergemüses:


Ihr wollt unbedingt auch im Winter noch etwas von euren Tomaten haben?
Dann gibt es nur eines, bitte hier entlang zu Madame Micha, diese ofengerösteten Tomaten sind einfach die beste Art, Tomaten haltbar zu machen.

Meine eigenen Tomaten legen gerade erst richtig los, ein paar Tage brauchen sie noch, es war einfach zu wenig Sonne. Dann gibt es auch davon noch ein paar Bilder!
Einen wunderschönen, entspannten und sonnigen Sonntag wünsche ich euch!

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