Zucchini-Gewürzschnitten mit Haselnüssen und Brown Butter Frosting

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Oh.
Da ist er nun fast schon vorbei, der Sommer. Erste Blätter verfärben sich, das Licht wird golden und die Zugvögel formieren sich schon so langsam.
Bei mir kommt da immer ein wenig melancholische Stimmung auf, denn so ein riesengroßer Herbstfan bin ich eigentlich nicht.
Immer noch besser als Winter, aber gegen meinen heißgeliebten Frühling und Sommer kann der Herbst nicht anstinken, der November schon gar nicht.

Zucchini10 (1 von 1)Aber es ist ja noch ein bisschen Zeit bis dahin und jetzt steht erst mal ein langer Urlaub vor der Tür.
Die Gartenbesitzer kämpfen noch mit diversen Schwemmen, bei mir wurden die Gurken jetzt durch Tomaten abgelöst, aber auch Zucchini sind  klassische Schwemme-Kandidaten.
Und für all die, die noch überlegen, was sie denn noch alles mit den Zucchini anstellen könnten, habe ich hier ein paar zimtig-gewürzige, ultrasaftige Schnitten mit Haselnüssen, Zucchini und einem traumhaften Frosting mit brauner Butter.

Zucchini7 (1 von 1)Braune Butter ist für mich ganz großes Tennis, und auch wenn ich sie immer noch überhaupt nicht auf dem Brot mag, hat mich der Geschmack von gebräunter Butter schon immer fasziniert, er ist einfach nur herrlich, nussig und etwas ganz besonderes.
Für diesen Kuchen wird erst die Butter gebräunt, dann abgekühlt und mit Puderzucker zu einer Creme aufgeschlagen, die perfekt zu dem würzigen Zucchinikuchen passt.

Zucchini11 (1 von 1)Butter bräunen ist immer ein wenig wie Karamell herstellen, man muss unbedingt dabei bleiben und genau den richtigen Zeitpunkt abpassen, sonst wird das Ganze nämlich schnell bitter – genau wie beim Karamell.
Und wenn der richtige Punkt erreicht ist, sofort den Topf vom Herd nehmen, am besten gleich auf die kühle Fensterbank stellen, damit die Resthitze nicht noch zu stark weiterbräunt.

Zucchini8 (1 von 1)Einen schönen und erholsamen Sonntag wünsche ich euch. Genießt die letzten Sommertage, denn wenn der kalte und graue November da ist, sind es genau diese Erinnerungen, die das Herz wärmen.

Zutaten für eine Form von ca. 20×33 cm
 
200 g Zucchini, mit Schale sehr fein geraspelt
250 g Mehl
1 TL Weinstein-Backpulver
200 g brauner Zucker
1,5 TL Zimt
1/4 TL Kardamom gemahlen
1/4 TL Muskatblüte gemahlen
100 g Haselnüsse, geröstet und geschält
2 sehr große Eier (oder 3 kleinere)
Mark einer Vanilleschote
200 g Raps- oder anderes neutrales Öl
3 EL Milch
1 Prise Salz

Für das Frosting:
80 g Butter
4 EL Puderzucker
2 EL Milch
1 Prise Salz
einige gehackte, geröstete Haselnüsse

Ofen auf 180° vorheizen Mehl, Backpulver, Gewürze und Salz in einer Schüssel gut mischen. Die Eier mit dem braunen Zucker zu einer Creme aufschlagen, dann das Mark der Vanilleschote, Milch und das Öl unterrühren. Die Mehlmischung unterrühren, dann Zucchini und die Haselnüsse unterheben. In die eingefettete oder mit Backpapier ausgekleidete Form geben und ca. 45 Minuten backen mit einer Holzstäbchenprobe.
Abkühlen lassen.

Für das Frosting die Butter in einem kleinen Topf bräunen, von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen. Kurz in den Kühlschrank stellen, bis die Butter nicht ganz fest, aber cremig ist.
Mit dem Puderzucker, Milch und Salz fluffig aufschlagen und auf den Teig streichen, mit den gehackten Haselnüssen bestreuen.
Kühl aufbewahren.

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Sommerfrische: Key Lime Pie mit Mandelknusperboden

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Heute gibt es eine kleine Resteverwertung für Limetten von mir.
Wie man zu Limettenresten kommt?
Das geht ganz schnell, wenn man für eine kleine Grillparty mehr Mojitos einplant, als dann wirklich getrunken werden.
Und da waren sie dann, schöne Biolimetten, bei denen die Schale mitverwendet werden kann und warteten auf einen adäquaten Einsatz.

Lime Pie8 (1 von 1)Gelegentlich ist es dann doch auch ganz nützlich, die eigenen Listen zum Ausprobieren mal durchzusehen.
Darauf steht bei mir nämlich schon seit Jahren ein Key Lime Pie und so hatten die Limetten in diesem Pie ihren großen Auftritt.

Lime Pie20 (1 von 1)Ich höre euch jetzt schon leise stöhnen, es sei zu warm zum Backen?
Zählt hier nicht. Denn der Kuchen ist so dermaßen schnell fertig und muss auch nur kurz gebacken werden, so dass es eigentlich keine Ausrede dafür gibt.
3 Zutaten für den knusprigen, mandeligen Boden und weitere 3 Zutaten für die Füllung.

Lime Pie12 (1 von 1)Und wie ist er nun, der Key Lime Pie?
Himmlisch, ein kleiner Kuchentraum. Selbst Herr Kamafoodra, der normalerweise alles hasst, in dem Kondensmilch in irgendeiner Form zu finden ist, war mehr als angetan.
Der mandelknusprige Boden und Rand, die limettig-frische und cremige Füllung, hier passt einfach alles und das ganze ohne viel Aufwand.

Lime Pie21 (1 von 1)Der Key Lime Pie lässt sich übrigens super vorbereiten und bis zu 3 Tagen im Kühlschrank aufbewahren. Also auch perfekt, um ihn auf eine Party mitzunehmen, nur auf ausreichende Kühlung sollte man achten.

Zutaten für eine kleine Springform von 18 cm (wenn ihr eine normale 24-26 cm Form nehmen wollt, müsst ihr ca. 1/3 der Zutaten dazu addieren):

Für den Mandelknusperboden:
110 g Haferkekse
50 g Mandeln, geröstet
60 g Butter, geschmolzen
1 Prise Salz

Für die Füllung:
3 Eigelb, Größe L
180 ml Limettensaft + Schale von 2 Limetten
600 g gezuckerte Kondensmilch

Deko:
Ein paar Limettenscheiben, Minzeblättchen, Limettenzesten und essbare Blüten

Für den Boden Haferkekse mit den Mandeln mahlen, das darf ruhig ein wenig gröber sein. Mit der flüssigen Butter und einer Prise Salz vermischen, in eine mit Backpapier ausgelegte Springform fest auf den Boden und die Ränder (nicht ganz bis oben) drücken. Im auf 175° vorgeheizten Ofen 9 Minuten backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Für die Füllung Eigelbe mit Kondensmilch, Limettensaft und der Limettenschale (ein bisschen davon für Deko beiseite stellen) gut verquirlen. Die Füllung auf den vorgebackenen Boden geben und bei 175° nochmals für ca. 20-22 Minuten backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und mindestens für 2,5 h in den Kühlschrank stellen.
Wenn ihr wie ich Limettenscheiben zur Deko verwenden wollt, bitte diese ganz dünn schneiden und zwischen Küchenkrepp etwas die Feuchtigkeit rausziehen, sonst weicht die Füllung zu sehr auf.

 

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Grillfieber: Weißer Bohnensalat mit Paprika, Dill und Minze

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Offline ist der neue Luxus.
Letztens irgendwo gelesen und genau das trifft es gerade bei mir. Weinfeste hier, in lauschige Restaurants gehen da, der Garten ruft dauernd laut meinen Namen, das Leben will gelebt werden und ich mag es momentan sehr gerne offline genießen.
Blog, Facebook, ich gestehe, dass das momentan bei mir eher weit hinten ansteht.
Auch das Lesen anderer Blogs passiert momentan eher sporadisch, wenn überhaupt. Ich muss gestehen, dass das Wort „Influencer“ inzwischen bei mir schon leichte Aggressionen hervorruft, ich mag es einfach nicht leiden und für mich persönlich hat es irgendwie einen sehr negativen Beigeschmack.
Eine meiner liebsten Bloggerinnen, Eline mit ihrem tollen und temperamentvollen Küchentanz, hat sich leider verabschiedet, für mich ein großer Verlust.
Sehr gerne und sehr regelmäßig schaue ich aber immer bei Micha von Grain de Sel vorbei, herzlichen Glückwunsch auch hier noch mal zum sechsjährigen Bloggeburtstag!
Und vielleicht habe ich jetzt nach der ersten größeren Hitzewelle ja auch wieder mal ein bisschen mehr Lust auf Kochen, Fotos und Bloggen, wir werden sehen.

Salat4_1

Zwischen all dem schönen Leben, Grillen, Ernten, Sommerkleidchen tragen hatte ich dann aber doch noch ein bisschen Zeit und Lust für diesen wunderbaren veganen Salat aus weißen Bohnen, einem frischen, leicht scharfen Dressing mit Harissa, knackiger roter Paprika, Gurke und frischem Dill und Minze. Einer dieser Salate, die die perfekte Grillbeilage bilden.

Salat5 (1 von 1)Natürlich könnt ihr für diesen Salat auch Bohnen aus der Dose verwenden, ich nehme aber immer lieber die getrockneten, auch wenn man rechtzeitig ans Einweichen denken muss.
Getrocknete Hülsenfrüchte kaufe ich übrigens am liebsten in türkischen Geschäften, denn in deutschen Supermärkten habe ich schon oft überlagerte Ware bekommen, die einfach nicht weich werden will.

Salat14 (1 von 1)

Schön frisch wird der Salat durch Zitrone, Dill, Petersilie und Minze, ein wenig Schärfe bekommt er durch Harissa verpasst.
Ihr wollt Harissa gerne mal selbst machen? Dann habe ich hier ein schönes Rezept für euch und die selbstgemachte schmeckt sehr viel besser!
Nur Handschuhe, die würde ich euch ganz dringend für die Verarbeitung empfehlen.

Und was steht bei euch so diesen Sonntag an? Bei mir gibt es jetzt erst mal eine Runde Power Yoga, dann muss ich mich dringendst meinem etwas vernachlässigten Gemüsebeet widmen, jetzt da es ein bisschen kühler ist, kann man sich auch mal wieder an die Gartenarbeit machen.
Was auch immer ihr Schönes vorhabt, genießt das tolle Wetter an diesem Wochenende und habt einen wunderschönen Sonntag!

Salat10 (1 von 1)

Zutaten für  4-5 Portionen:

250 g weiße Bohnen, über Nacht eingeweicht
1 kleine rote Spitzpaprika
1 kleine (Mini-) Gurke
je 2 EL Dill, Minze und Petersilie, gehackt
1 mittelgroße rote Zwiebel

Für das Dressing:
Saft einer Zitrone
1,5 – 2 TL Harissa, evtl. auch etwas mehr, je nach Schärfegrad und Geschmack
2 Knoblauchzehen
1/2 TL Zucker
Salz

Die Bohnen gar kochen, das dauert normalerweise zwischen 45 und 60 Minuten. Abgießen und abkühlen lassen, in eine Salatschüssel geben.
Gurke und Paprika fein würfeln, die Zwiebel in feine Ringe schneiden. Mit den Kräuter zu den Bohnen geben.

Für das Dressing Knoblauch sehr fein hacken und mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Über den Salat geben und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Eventuell noch etwas nachsalzen, die Bohnen schlucken recht viel Salz.

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Sonntagsfrühstück: Saftige Quarkknoten

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Seid ihr so richtige, passionierte Frühstücker? Oder eher der Typ, bei denen morgens nur ein Kaffee und maximal ein halbes Brötchen geht?
Ich gehöre zu den ersteren.
Frühstück ist für mich ganz wichtig und wird am Wochenende gerne ausgiebigst zelebriert.
Nicht nur Brötchen und Belag, auch eine große Platte mit frischem Obst und Gemüse, Oliven, Brathering, alle möglichen Variationen von Eiern, Pesto und gerne auch mal ein Smoothie oder frischer Saft stehen hier am Wochenende auf dem Tisch.
Mit einem „nur Kaffee morgens“ Typ wäre ich wahrscheinlich auf Dauer nicht sehr glücklich.
Und Gemuffel morgens kann ich auch so gar nicht leiden, denn man sollte einen Tag nicht gleich mit schlechter Laune begrüßen.

Brötchen12 (1 von 1)Gerne gibt es morgens auch mal etwas selbstgebackenes und hier bin ich letztens bei Sarah vom Knusperstübchen fündig geworden – mit diesen schönen Quarkknoten, die man ganz prima schon am Vorabend zubereiten kann und nicht morgens um 8 schon zur Freude der Mitbewohner die Küchenmaschine laufen lassen muss.
Durch die Übernachtgare hat der Teig auch noch ein bisschen Zeit zum Reifen und die Brötchen schmecken morgens noch besser.

Brötchen2 (1 von 1)Der Quark darin macht die eigentlich schlichten Hefebrötchen schön saftig und wir fanden sie sogar am nächsten Tag noch sehr genießbar.
Und nun zur Knotenform… sieht mal wieder wesentlich komplizierter aus, als es eigentlich ist. Man formt eine relativ dünne Rolle aus den einzelnen Hefeteigstücken, legt die Enden aufeinander, verzwirbelt die beiden Stränge miteinander und verknotet das Ganze einfach – fertig.

Brötchen8 (1 von 1)Es ist natürlich auch möglich, den Teig für die Brötchen am gleichen Tag zuzubereiten, aber die Variante über Nacht ist eindeutig die bessere Wahl.
Für 2 Personen habe ich die Menge halbiert und das hat ziemlich genau für uns beide gepasst.

Brötchen5 (1 von 1)Ich hoffe, ihr habt jetzt Lust auf ein richtig schönes, ausgiebiges Sonntagsfrühstück bekommen, mit oder ohne Quarkknoten. Einen wundervollen und sonnigen Tag wünsche ich euch!

150 ml lauwarme Milch
70 ml Wasser
7 g Trockenhefe oder 25 g frische Hefe
1 EL Zucker
2 EL Mehl
480-530 g Weizenmehl (Type 550)
250 g Quark
60 g  + 1 EL weiche Butter
1 Ei
2 TL Meersalz
Mehl zum Formen und Bestäuben

Lauwarme Milch und lauwarmes Wasser, 2 EL Mehl, Zucker und Hefe mischen. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Mehl in eine Schüssel geben, Salz hinzugeben und mit der Butter mischen. Das Hefe-Milchgemisch hinzugeben. Quark und Ei auf die Masse geben und alles zu einem homogenen Teig verkneten. Mit 1 EL Butter den gekneteten Teig einreiben und abgedeckt 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Teigvolumen verdoppelt hat.
Über Nacht: Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank über Nacht (12-14 Stunden) ruhen lassen. Am nächsten Tag aus dem Kühlschrank holen, 30-45 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen und in 20 Teile teilen. Jeweils zu einer langen Rolle formen. Diese mit Mehl bestäuben Teigstränge nebeneinander legen, miteinander verzwirbeln/verdrehen und dann einfach verknoten. Auf einem Blech nochmals 30 Minuten ruhen lassen, danach leicht mit Mehl bestäuben.
Derweil den Ofen auf 220°C vorheizen. Ein Schüssel Wasser (in ofenfester Form) auf den Ofenboden stellen, sodass Wasserdampf entsteht. Die Knoten im Ofen 12-18 Minuten goldbraun und knusprig backen.
Wenn am gleichen Tag gebacken werden soll: Teig nach der ersten Ruhephase nochmals 30 Minuten ruhen lassen. Dann wie oben beschrieben verarbeiten.
Derweil den Ofen auf 220°C vorheizen. Ein Schüssel Wasser (in ofenfester Form) auf den Ofenboden stellen, sodass Wasserdampf entsteht. Die Knoten im Ofen 12-18 Minuten goldbraun und knusprig backen.

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Gebratener grüner Spargel mit Zitronenburrata, Pinienkernen und Balsamico

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Spargelzeit bei uns in der Vorderpfalz.
Überall Stände direkt von den Bauern, am Straßenrand, an gut besuchten Orten, vor Einkaufsmärkten.  Touristen, die einen Besuch bei uns gleich mit dem Spargelkauf verbinden und dann stolz mit den besonders frischen Stangen heimkommen.
Für uns hier ganz normal, die vertrockneten, holzigen Spargel aus dem Supermarkt kauft hier niemand, zumindest keiner, den ich kenne.
Warum er trotzdem da steht, die Enden schön verhüllt, auf dass man nicht das Elend darunter sieht, das frage ich mich immer. Denn viel günstiger als das, was man an den Ständen ganz frisch gestochen angeboten bekommt, ist er auch nicht.

Spargel13 (1 von 1)Diesen grünen, gebratenen Spargel mit einer zitronigen und cremigen Burrata, Pinienkernen, ein paar Kirschtomaten und schönem alten Balsamico gab es bei uns als Ostervorspeise und wir fanden die Kombi so gut, dass es das sehr bald wieder gab.

Spargel7 (1 von 1)

Wichtig ist hier mal wieder die Qualität der Zutaten, eine wirklich gute Burrata, ein richtig feiner alter Balsamico, bestes Olivenöl und natürlich quietschfrischer Spargel.
Quietschen sollen sie nämlich, die Stangen, wenn man sie aneinanderreibt!

Spargel12 (1 von 1)Ich habe dieses Gericht schon zweimal gemacht inzwischen (ist einerseits ein schönes kleines und äußerst schnelles Abendessen oder eine feine Vorspeise ) und hatte sehr unterschiedliche Qualitäten der Burrata, mit der das Gericht steht und fällt.
Auch was den Balsamico angeht, hier sollte man den guten, gereiften verwenden, einen, den man auch zu Käse servieren würde und nicht die einfache Salatvariante.

Spargel9 (1 von 1)

Optional kann man ein paar Kirschtomaten dazugeben, oder auch ein paar Blätter Wildkräuter, wie hier, das muss aber nicht sein.
Das Gericht schmeckt am besten, wenn der Spargel noch warm, aber die Burrata schön kühl ist.

Zutaten für 2 Personen als kleines Abendessen oder für 4 als Vorspeise:
500 g grüner Spargel
200 g Burrata
2 TL mit Zitrone aromatisiertes Olivenöl
abgeriebene Schale von einer Biozitrone
1 EL Olivenöl zum Braten
1 Handvoll Pinienkerne, geröstet
1/2 TL Zucker
Salz und schwarzer Pfeffer nach Geschmack
etwas Olivenöl zum Beträufeln
etwas alten Balsamico zum Beträufeln
optional: einige halbierte oder in Scheiben geschnittene Kirschtomaten und einige Blätter Wildkräuter

Den grünen Spargel mit 1 EL Olivenöl in einer Pfanne braten, bis er gar ist und schön gebräunt. Zum Schluss den halben TL Zucker hinzugeben, karamellisieren lassen und dann mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Auf einer großen Platte mit der Burrata, den Kirschtomaten und den Kräutern anrichten. Die Burrata mit dem Zitronen-Olivenöl beträufeln, 3/4 der Zitronenschale darübergeben, den Rest über die Spargel streuen.
Geröstete Pinienkerne darübergeben und alles großzügig mit Olivenöl und Balsamico beträufeln.

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Maigrünes Risotto mit Erbsen-Mandelpesto, Speck und Parmesan

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Den Mai, den schönen, grünen, sanften, den muss man gebührend begrüßen, am besten mit einem Gericht in hübschem Maigrün.
Tausendfach wurde dieser schöne Monat bedichtet, besungen, gepriesen.
Der Monat der Liebe, der lauen Lüfte, klaren Morgen, voller Vogelgesang und von einem Grün, das einen manchmal denken lässt, die Natur sei auf einem LSD Trip, um diese Farben hervorzubringen.

Und ausgerechnet heute, am 1. Mai, am Feiertag, ist von Wonne hier kaum eine Spur. Stürmische 11 Grad wird es heute hier geben, ein grauer Himmel mit Regenwolken und trotz saftigem Grün wenig Maifeeling heute.
Man sollte ihn trotzdem gebührend willkommen heißen, den Wonnemonat, das möchte ich heute mit diesem maigrünen Risotto mit einem Erbsen-Mandel-Petersilienpesto, knusprigem Speck , einem Hauch Zitronenschale und Parmesan.

Risotto18 (1 von 1)Das Pesto aus Erbsen und gerösteten Mandeln mit seinem süß-nussigen Geschmack harmoniert wunderbar mit dem salzigen Speck und Parmesan.

Risotto5 (1 von 1)Für einen kleinen Extra-Frühlingsfrischekick kommt zum Schluss noch ein wenig geriebene Zitronenschale darüber…

Risotto15 (1 von 1)

Und auch wenn dieser erste Maitag zumindest hier ziemlich wenig von Frühling hat, sie werden noch kommen, die schönen Maitage, mit lauen Lüftchen, Blumen und brummenden Bienen.
„You can cut all the flowers, but you cannot keep spring from coming“
Pablo Neruda
Einen schönen, erholsamen und friedlichen Maifeiertag wünsche ich euch!

Risotto16 (1 von 1)

Zutaten für 2 Personen:
200 g Erbsen (ausgelöst), frisch oder TK
20 g Petersilie
50 g Mandeln, geröstet
3-4 EL Olivenöl
80 ml Gemüsebrühe
1 kleine Zwiebel, sehr fein gehackt
1 EL Olivenöl
6 Scheiben Speck
eine Handvoll Brunnenkresse (optional, ich musste dringend ernten)
250 g Canarolireis
ca. 800 ml Gemüsebrühe
Salz und frisch gemahlenen Pfeffer
eine gute Handvoll geriebenen Parmesan
etwas abgeriebene Zitronenschale

Zuerst das Erbsenpesto zubereiten: Dafür die Erbsen erst mal 3 Minuten blanchieren, 130 g davon für das Pesto abwiegen und den Rest beiseite stellen. Erbsen mit den gerösteten Mandeln, Petersilie, Olivenöl und Gemüsebrühe zu einer Paste pürieren, mit Salz und etwas Pfeffer abschmecken.
Zwiebel in einem schweren Topf in 1 EL Olivenöl anschwitzen, Reis hinzugeben und rühren, bis der Reis komplett vom Öl bedeckt ist. Etwas Brühe angießen und rühren, bis diese aufgesogen ist, den Vorgang wiederholen, bis der Reis gar ist. In der Zwischenzeit den Speck in feine Streifen schneiden und in knusprig anbraten.
Wenn das Risotto fertig gegart ist, das Erbsenpesto sowie die beiseite gestellten Erbsen unterrühren. Den Parmesan hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Servieren auf Teller geben, den knusprigen Speck, die Brunnenkresse und ein wenig Zitronenschale darüberstreuen.

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