More peas please – grünes Risotto mit Erbsen, Spinat, Frühlingszwiebeln und Limette

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Wie versprochen – mehr Erbsen. Dann ist aber auch erst mal Schluss damit, ebenfalls versprochen!

Ein sehr grünes, sehr frisches Risotto gibt es heute, mit knackigem Spinat, Frühlingszwiebeln, Limettenschale und -saft und natürlich – Erbsen!
Auch hier war das Motto: einmal durch den Garten gehen und schauen, was geerntet werden muss, netterweise hat das alles auch noch so prima zusammengepasst!

Ich liebe inzwischen meine täglichen Runden durch den Garten… morgens ganz früh eine, nur so zum gucken und gerne barfuß und eine abends, wenn ich heimkomme – ich kann noch so platt und erschöpft sein, nach dieser Runde geht es mir besser und ich merke, wie die Energie zurückkommt.

Hier ein bisschen gezupft, da ein bisschen geschnipselt oder ganz brachial etwas ausgegraben oder gehackt – ein nerviger Bürotag ist da für mich ganz schnell vergessen.
Momentan freuen wir uns über unsere erste Seerosenblüte… aus dem Teich, der vorher eine schmutzige Brühe mit wahrscheinlich sehr unglücklichen Fischen darinnen war, ist nun eine kleine Oase mit vielen kräftigen Pflanzen, klarem Wasser und hoffentlich zufriedeneren Bewohnern geworden.

Genug geschwätzt, jetzt einen schnellen Bogen zum Risotto schlagen, das in kurzer Zeit auf dem Tisch steht, ihr dürft hierfür natürlich auch gerne tiefgekühlte Erbsen benutzen.
Beim Spinat allerdings empfehle ich, unbedingt frischen Blattspinat zu nehmen, der tiefgekühlte wird bei solchen Sachen einfach zu matschig, in Pasta oder Risotto lasse ich die Spinatblätter nur ein paar Sekunden zusammenfallen.

 Zutaten für 2 Personen:
200 g Risottoreis – am besten Carnaroli
abgeriebene Schale und Saft einer halben Limette
ca. 600 ml Kalbsfond oder Gemüsebrühe, nach Wahl
2 gute Handvoll Erbsen, enthülst (oder TK)
3-4 gute Handvoll frischer Spinat, ganz grob gehackt
3-4 Frühlingszwiebeln
2 EL Olivenöl
1 EL Butter
1 sehr kleine, junge Knoblauchzehe
ca. 50 g Parmesan, gerieben
Salz und Pfeffer – weißer würde hier gut passen, ich hatte aber nur schwarzen da

Iin einem schweren Topf das Olivenöl bei mittlerer Hitze glasig dünsten, die in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebeln hinzufügen, 2-3 Minuten dünsten und wieder herausnehmen, beiseite stellen. Nun den kleingehackten Knoblauch in den Topf geben, glasig dünsten, dann Reis hinzufügen, kurz rühren, bis er mit dem Öl überzogen ist.

Den Limettensaft und etwas Brühe angießen, Limettenschale hinzufügen, in ca. 20 Minuten immer wieder etwas Brühe unter Rühren angießen.
In der Zwischenzeit die Erbsen in einem kleinen Topf ca. 3 Minuten blanchieren – wenn die Erbsen sehr klein sind, dürfen es auch nur 2 sein.

Wenn das Risotto gar ist und eine schöne sämige Konsistenz hat, den Esslöffel Butter unterrühren, dann die Erbsen und den Spinat hinzugeben sowie die beiseite gestellten Frühlingszwiebeln.
Die Hälfte des Parmesans unterrühren, die andere Hälfte kann nach Belieben darüber gestreut werden.

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20 Kommentare zu More peas please – grünes Risotto mit Erbsen, Spinat, Frühlingszwiebeln und Limette

  1. Muddelchen sagt:

    Ich liebe Risotto! Gut, dass Du es sagst, ich hatte nämlich gerade überlegt, ob ich das mal am Wochenanfang nachkoche, da ich noch eine Packung TK-Spinat habe..ok…dann lieber frischen kaufen…Anstatt Kalbsfond nehme ich Gemüsebrühe, man kann ja alles variieren..auf die Kombi Erbsen mit Spinat wäre ich SO eigentlich nicht gekommen, bin mal gespannt, wie es schmecken wird 🙂

    • Britta sagt:

      Für manche Gerichte ist der TK Spinat echt okay, aber gerade bei Pasta oder Risotto behält der frische einfach eine viel schönere Konsistenz 🙂

  2. ninive sagt:

    Schon die Farben machen Lust dadrauf… vielleicht läßt du noch ein paar Pfifferlinge in deinem Garten wachsen?

    • Britta sagt:

      Sei bloß ruhig mit Pilzen 😀 ich ärgere mich hier gerade mit ein paar sehr hartnäckigen Hexenringen rum. Bin leider auch nicht so der ganz große Pilzliebhaber, eigentlich mag ich nur Steinpilze und Champignons so richtig gerne 😉

  3. Eva sagt:

    Immerhin kann ich die Gartengänge an diesem Wochenende auch genießen (bei meiner Mutter). Die ersten Tomaten röten sich, die frisch ausgebuddelten Kartoffeln liegen zum trocknen auf dem Rasen und die Amsel und nimmt ein erfrischendes Bad in der Vogeltränke, herrlich! Ich wünschte, ich könnte das im Alltag auch so haben. Bis dahin bewundere ich deine Seerose und merke mir das Risotto für nächste Woche vor. 🙂
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Britta sagt:

      Bei mir sind auch die Tomaten am Erröten 😀 ich freu mich schon darauf, die Pflanzen sind teilweise fast 2 m hoch… so hohe hab ich ehrlich gesagt noch nie gehabt??

  4. Mir geht es genauso wie dir – diese täglichen Runden durch den Garten sind ein festes Ritual, das ich sehr geniesse – auch wenn dieses Jahr nichts so richtig wachsen will…. Dein schönes Risotto werde ich wohl mit TK-Erbsen nachkochen müssen.

    • Britta sagt:

      Bei mir mag auch nicht alles. Kohlrabi werde ich nicht mehr pflanzen, die sind fast alle nichts geworden und die, die essbar sind, auch nicht besonders von Geschmack und Konsistenz… Radieschen auch nur so lala.
      Gurken, Tomaten, Frühlingszwiebeln, der Spinat und die Erbsen allerdings, da komme ich kaum mit der Ernte nach 😀

  5. Liebe Britta

    Das ist ein Risotto ganz nach meinem Geschmack. Die Limetten stelle ich mir als wunderbare Kombination zu den Erbsen und dem Spinat vor. Das Rezept kommt ebenfalls auf meine to cook Liste. 🙂
    Alles Liebe,
    Corinne

  6. Susanne sagt:

    So ähnlich mache ich das im Frühling mit Erbsen und grünem Spargel – die Spinat-Variante ist vorgemerkt.
    Erbsen selbst anbauen ist eine klasse Idee – auch vorgemerkt für nächstes Jahr. Die wachsen ja hoch; da kommen dann womöglich die Schnecken irgendwann nicht mehr hin. Bei meinen Bohnen jedenfalls funktioniert das 🙂

    • Britta sagt:

      Jaaa, Erbsen und grüner Spargel ist bei mir auch so ein Klassiker 🙂 Schnecken sind bei mir gar nicht dran übrigens.

  7. Sandra Gu sagt:

    Herrlich! Erbsenpflanzen sind aber auch wunderschön – ich bin jedes Jahr aufs neue verliebt 🙂

    Risotto mögen wir beide, er Erbsen, ich Spinat – einfach perfekt 😀

  8. Genau so muss perfektes Risotto ausschauen! Und du hast recht: In Risotto gehört frischer Spinat hinein. Geht nicht anders.

    Bei mir ist es nach 16 Jahren auch immer noch so, dass ich in der Früh eine Runde auf Balkonien drehen muss und schauen, ob es auch allen meinen Pflanzenkindern gut geht. 😉

  9. Sarah Maria sagt:

    Oh. Das kann ich sehr gut verstehen, dass du dir deine 2x-tägliche Gartenrunde nicht nehmen lassen willst. Ich bin auch immer gleich etwas entspannter, wenn ich hier mal ein bisschen zupfe und dort mal ein bisschen umtopfe.

    Leider findet das bei mir nicht im Garten, sondern auf dem Balkon statt. Aber nun. Irgendwas ist ja schließlich immer. 😉

    Liebe Grüße und dein Rezept klingt toll. Risotto habe ich schon viel zu lange nicht mehr gekocht….
    Sarah Maria

  10. Juliane sagt:

    Ach, ich beneide Dich um Deinen Garten! Ich habe ja nur einen Balkon, den ich auch bestmöglich bepflanze, aber Gartenarbeit ist einfach noch mal was anderes und sehr befriedigend und erdend. Irgendwann…hab ich auch wieder einen Garten! Und solange erfreue ich mich an Deinem Post 🙂
    Liebe Grüße!

    • Britta sagt:

      Ächz… heute morgen hab ich meine Runde schon gedreht (hab gerade Urlaub) und bin schon wieder schweißgebadet 😀 dafür hab ich ein tolles Gefühl und kann den Rest des Tages auf der Liege faulenzen bzw. vielleicht noch eine Einkaufsrunde im Dehner drehen 😉

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