Kürbiskuchen mit gerösteten Haselnüssen und zimtigem Cream Cheese Frosting

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Da ist er, der November, einer der hässlichsten Monate des Jahres, für mich zumindest.

Mitgebracht hat er für mich auch noch schlechte Nachrichten, die mich grübeln lassen, auch wenn ich weiß, dass das grundverkehrt ist und zu nichts führt.
Naja, Hauptsache gsund, während um mich herum viele schniefen und husten, habe ich die Erkältung für dieses Jahr (hoffentlich…) schon hinter mir.
Aber… die Leichtigkeit dieses schönen Sommers, die habe ich auch erst mal hinter mir gelassen.

Um sich kümmern muss man sich, wenn es einem nicht so gut geht. Klappt bei mir zu dieser Jahreszeit ganz gut mit Yoga, vielen Büchern, Kerzen und knisterndem Kamin.
Und natürlich mit Kuchenbacken.
An einem Sonntag aufzustehen, sich still und leise in die Küche zu verkrümeln und sich mit voller Achtsamkeit der Herstellung eines Kuchens zu widmen, das ist für mich so richtig entspannend.
Wwenn dann noch der Duft durch die Wohnung zieht, ist die Laune für den restlichen Tag meistens bestens.
Falls sie am frühen Nachmittag doch noch mal wegzusacken droht, hilft ein Stückchen frischer Kuchen ungemein.

Diesen supersaftigen Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting hatte eine liebe Kollegin letztens mitgebracht, netterweise hat sie auch gleich das Rezept dabei, was eine super Idee war, denn der Kuchen ist ein Knaller.

Eigentlich ein Möhrenkuchen, aber in diesem Fall mit geriebenem Kürbis statt Karotten gebacken, ich habe dann noch einen Großteil der Mandeln mit gerösteten piemontesischen Haselnüssen ersetzt.
Saftig, nussig, zimtig, ein bisschen Creme obendrauf, ein perfekter Kuchen, um einen verregneten Novembertag ein bisschen schöner zu machen.

Ein wunderschönes Restwochenende wünsche ich euch, macht es euch gemütlich!

Zutaten für eine Springform von 18 cm (wenn ihr eine 26 cm Form nehmen wollt, einfach 1/3 mehr an Zutaten verwenden):

280 g Hokkaidokürbis
180 g Mehl
1,5 TL Weinstein-Backpulver
180 g brauner Zucker
20 g Vanillezucker
1 Prise Salz
1 gestrichener TL Zimt
180 ml Pflanzenöl, Raps o.ä.
2 Eier, Größe L
50 g gemahlene Mandeln
100 g piemontesische geröstete Haselnüsse, grob gemahlen + einige für Deko

Für das Frosting:
150 g Doppelrahm-Frischkäse
1 EL Schlagsahne
75 g Puderzucker
1 gestrichener TL Zimt

Den Kürbis waschen und fein reiben. Mehl mit Backpulver mischen, die Backform einfetten und mit etwas Mehl ausstreuen. Braunen Zucker mit dem Pflanzenöl aufschlagen, die Eier einzeln hinzugeben, alles gut vermischen. Mit einem Holzlöffel Mehl, Mandeln, Haselnüsse, Salz und  Zimt unterrühren, ganz zum Schluss den Kürbis unterheben. Backofen auf 175° vorheizen.
In die Form füllen und 50 – 60 Minuten backen.

In der Zwischenzeit das Frosting zubereiten, dafür den Frischkäse mit der Sahne aufschlagen, den Puderzucker und Zimt hinzufügen und gut vermengen.

Das Frosting auf dem fertigen Kuchen verstreichen und evtl. mit ein paar Haselnusshälften dekorieren.

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10 Kommentare zu Kürbiskuchen mit gerösteten Haselnüssen und zimtigem Cream Cheese Frosting

  1. Sandra Ben Amara sagt:

    Hallo Britta,

    der Kuchen klingt fantastisch, du allerdings weniger …
    Ich hoffe, dir geht es mit Yoga, Büchern usw. bald wieder besser 🙂

    Liebe Grüße
    Sandra

  2. Eva sagt:

    Wer mag schon November? Ich finde es in diesem Jahr doppelt schwierig, da uns bereits im Oktober die Hälfte des durchschnittlichen Sonnenscheins fehlte. Gebäck und Yoga halte ich für eine gute Strategie. 🙂
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Britta sagt:

      Der Oktober ging bei uns noch. Aber jetzt ging es auf einmal ganz schnell und ich bin froh, dass ich am Samstag endlich die Winterreifen draufgekriegt hab 😉

  3. Micha sagt:

    Für mich toppt der Februar den November und bekommt daher von mir den Titel der Miss Gartigkeit des Jahres. Dafür mag ich aber die Art und Weise wie dieses Rezept in deine Hände kam besonders. Probegekostet – und begeistert nachgebacken. Doch ideal, oder :)! November – wir nehmen dir mit Kuchen den Schrecken :)… liebe Grüße

    • Britta sagt:

      Du hast Recht, Februar ist auch ganz übel… da ist der Akku dann komplett leer. Aber wenigstens ist es ein wenig länger schon hell 😉

  4. Julia sagt:

    Ohje, ich hoffe, Du hast genügend Bücher und Kerzen, liebe Britta! Der November ist für mich auch der grausligste aller Monate, ich fühle mit Dir. Lass es Dir mit dem Kuchen gut gehen und hoffentlich kommen bald ein paar Sonnenstrahlen bei Dir an <3

  5. lieberlecker sagt:

    Briiittaaa … warum kochst Du mit Haselnüssen und machst bei meinem Haselnuss Event nicht mit? … und November lasse ich als Entschuldigung nicht gelten!
    Traurige Grüsse aus Zürich,
    Andy 😉

    • Britta sagt:

      Andy… bitte nicht böse sein, ich hab gerade im Moment echt so einiges um die Ohren und hatte das auch so gar nicht auf dem Schirm 🙁 wenigstens hat sich heute eine Sorge in Wohlgefallen aufgelöst.

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