Grün macht glücklich – Salat mit Zuckerschoten, grünen Bohnen und Haselnüssen

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Letztens schrieb jemand, ich weiß gar nicht mehr wo (war es hier in den Kommentaren?), dass der Hype um Ottolenghi  bzw. seine Bücher ja dieses Jahr schon vorbei sei.
Das ist mir eigentlich gerade mal egal, denn: ein gutes Buch ist ein gutes Buch ist ein gutes Buch, das gleiche gilt für Rezepte.

Ob da gerade etwas gehypt wird oder nicht, interessiert mich wenig, ich mag den Herrn Ottolenghi und seine wundervollen, farbenfrohen, oft sehr gemüsigen Rezepte und vor allen die Salate nach wie vor sehr, sehr gerne.

Also hab ich mich mal wieder auf die Suche gemacht und bin auf diesem Blog hier fündig geworden (das Original ist wohl aus „Das Kochbuch“, das ich aber noch nicht habe), ein sehr schlichter, sehr grüner Salat, der von der Frische und dem Geschmack der Zutaten lebt, also genau richtig zur momentanen Bohnen-/Erbsensaison.
Beim Einkaufen unbedingt darauf achten, für diesen Salat nur die frischesten und knackigsten Hülsenfrüchte zu nehmen!

Dieser Salat macht sich wunderbar als Beilage, z. B. zu gegrilltem Lamm oder Fisch.
Die Orange habe ich durch Zitrone ersetzt, weil ich gerne noch ein bisschen mehr Frische wollte – probiert einfach aus, was ihr lieber mögt.
Außerdem habe ich den Saft der Zitrone zum Dressing genommen, der ansonsten in dem Rezept nicht verwendet wird – mir hätte sonst auch etwas Säure gefehlt.
Der Salat ist übrigens auch vegan.

400 g grüne Bohnen
400 g Zuckerschoten
70g ungehäutete Haselnüsse
1 Orange  (ersetzt durch 1 (Bio-)Zitrone)
20 g Schnittlauch, grob gehackt
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
3 TL Olivenöl
2 TL Haselnussöl oder ein anderes Nussöl
grobes Meersalz (habe Fleur de Sel genommen)
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Ofen auf 150° vorheizen. Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, Bohnen und Zuckerschoten waschen und putzen, bei den Bohnen die Enden abschneiden. Zuerst nun die Bohnen ganz knapp gar kochen. Ottolenghi redet hier von 4 Minuten, was ich aber für Bohnen zu wenig finde – die giftigen Stoffe darin müssen ja durch das Kochen zerstört werden und so habe ich sie ca. 7 Minuten im Wasser gelassen.
Herausnehmen, sofort mit kaltem Wasser abschrecken und die Zuckerschoten für 1-2 Minuten im gleichen Wasser garen, ebenfalls kalt abschrecken.
Jetzt die Haselnüsse grob hacken und im vorheizten Ofen ca. 7 Minuten goldbraun rösten – Achtung, verbrennt schnell.
Zitrone waschen, Schale abreiben. Schnittlauch in Röllchen schneiden.
Bohnen und Zuckerschoten in eine große Schüssel geben, darüber die gerösteten Nüsse, die Zitronenschale und den Schnittlauch.
Die zerdrückte Knoblauchzehe mit dem Zitronensaft verrühren, Öle hinzugeben, gut mit dem Salat mischen und mit Fleur de Sel und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer abschmecken.

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10 Kommentare zu Grün macht glücklich – Salat mit Zuckerschoten, grünen Bohnen und Haselnüssen

  1. Beim Anblick dieses wunderbaren Grüns kann ich nur ganz laut schmettern
    „Es grüüünt so grüüüühhhhn…“ 😉

    • Britta sagt:

      😀 Meine Erbsen sind jetzt auch soweit und so knallig grün, das sieht schon unecht aus… ich ess schon die ganze Zeit roh direkt aus den Schoten 😉

  2. Eva sagt:

    Dieser Salat würde mich auch glücklich machen. 🙂
    Und „Otto“ ist eine Bank!
    Liebe Grüße,
    Eva

  3. Der Otto ist mein Freund – also nicht wirklich, aber was Rezepte angeht auf jeden Fall. Diesen Salat mache ich, seit ich ihn kenne, immer wieder und er wird nie langweilig. Wenn ich irgendwo ganz feine, zarte Fisolen finde, nehm ich auch gleich noch Erbsenschoten mit – alles andere wird rund um diesen Salat gebastelt. Freut mich, dass er dir auch so gut geschmeckt hat.

  4. Sandra Gu sagt:

    Sehr schön und wirklich tolle Farben! Meine Erbsen wären einsatzbereit, die Bohnen allerdings noch nicht… Muss ich am Samstag mal auf dem Markt schauen 😀

    Und ob Hype oder nicht – egal! Ich hänge auch noch an bestimmten Koch/Backbüchern fest 😉

    • Britta sagt:

      oh ja, die Erbsen muss ich auch dringend anfangen zu ernten… hab aber schon einige roh vom Strauch aus den Schoten genascht 😀

  5. ninive sagt:

    ganz wunderbares Grün…. leider sind Zuckerschoten etwas mit dem sich die Bauern hier nicht abgeben, was ich sehr schade finde. Kenianische brauche ich wirklich nicht, und TK hält mit den frischen auch nicht stand. Na, wer weiß wo mir mal welche begegnen…

    • Britta sagt:

      Im Sommer gibt es hier ja auch europäische… aber du hast Recht, leider nicht so oft und deutsche auch recht selten.

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