Very berry: Ombre-Cheesecake Törtchen mit dreierlei Beeren und ohne Backen

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They are pretty, oh so pretty…
Zwei Anläufe hab ich für diese hübschen Törtchen gebraucht.
Der erste war eigentlich schon perfekt von Konsistenz und Geschmack, allerdings hatte ich Blaubeeren verwendet, die – wohl auch wegen der Hitze – ganz schnell eine unattraktive braun-graue Farbe annahmen und somit nicht mehr fototauglich waren.Mit großer Begeisterung nahmen allerdings sämtliche Mitesser die Ankündigung eines zweiten Durchgangs auf, denn geschmacklich sind diese Beerentörtchen wirklich oooh und ahhh und mhhh.

Für die zweite Variante habe ich dann Brombeeren genommen und ein wunderschönes Violett erzielt. Überhaupt, diese drei Cremes, als sie so in ihren Glasschüsselchen standen, war ich  mal wieder erstaunt und begeistert, welch schöne Farben die Natur so hervorbringt, ohne jeden künstlichen Zusatz.


Geschmacklich sind sie super – jede Schicht bringt deutlich ihren eigenen Beerengeschmack, aber auch alle Schichten auf einmal im Mund sind ein tolles Erlebnis.
In den himbeerigen Teil kommen etwas mehr Früchte, dass die Farbe etwas intensiver wird und sich deutlich von der Erdbeerschicht abhebt.

Die Törtchen kommen ohne Backen aus, aber das Handling der drei Schichten dauert schon ein wenig und man sollte etwas Zeit mitbringen, die einzelnen Beerensorten werden püriert, dann durch ein Sieb gestrichen, Gelatine in das Püree gerührt, dann wird das ganze mit einer Ricotta-Frischkäsemischung vermischt und vorsichtig in Schichten auf den Boden aufgetragen.
Dann aber nur noch ein paar Stunden durchkühlen und fertig ist ein tolles Dessert.

Zutaten für 4 Törtchen mit 7,5 cm Durchmesser:

120 g Vollkorn-Butterkekse
60 g Butter
1 Prise Salz

Kekse kleinmahlen, die Butter schmelzen und mit den Kekskrümeln sowie dem Salz gut vermischen.
4 Dessertringe mit Backpapier auskleiden und auf eine Platte o.ä.  setzen und die Teigmassen gleichmäßig darin verteilen, gut festdrücken (ich nehme für sowas einen Caipirinha-Stößel, der funktioniert perfekt).

Für die drei Cremes:
100 g Erdbeeren
120 g Himbeeren
100 g Brombeeren
3 TL Zucker
1 Tütchen Pulvergelatine
200 g Ricotta
200 g Doppelrahmfrischkäse
85 g Zucker

Ricotta, Frischkäse und Zucker gut verrühren und im Kühlschrank zwischenlagern.
Die Beeren nacheinander im Blender mit jeweils 1 TL Zucker gut pürieren, dann durch ein Sieb streichen. Gelatine nach Packungsanleitung auflösen, gleichmäßig auf die 3 Fruchtpürees verteilen und gut unterrühren. Das ganze muss zügig gehen.

Jeweils 1/3 der vorbereiteten Creme dann unter die Fruchtpürees mischen, bis schöne homogene Massen entstanden sind.
Mit der Erdbeercreme anfangen, vorsichtig mit einem Teelöffel gleichmäßig in die 4 Ringe verteilen und mit dem Löffel glattstreichen. Dann die Himbeercreme daraufgeben, ebenfalls vorsichtig glattstreichen wieder.
Zum Schluss die Brombeercreme einfüllen und dann für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren evtl. mit ein paar frischen Beeren garnieren.

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8 Kommentare zu Very berry: Ombre-Cheesecake Törtchen mit dreierlei Beeren und ohne Backen

  1. Da soll noch einmal jemand sagen, man braucht Lebensmittelfarbe! So fesch sind deine Tütchen durch Natur pur geworden. Toll.

  2. Das hast du sooo schön gemacht – und weil ich ja nichts backen muss, könnte ich das vielleicht für Monsieur mal zubereiten….

  3. Lara sagt:

    Wow sind die schön! Meinst du, Biskuit-Teig geht auch als Grundlage? Hab ganz gute Erfahrungen damit, den mit den Dessertringen auszustechen und ich mag den normalerweise lieber als die Kekskrümelteige… und geht Agar-Agar als Geliermittel? Bzw. ist die Pulvergelatine von dir vegetarisch?
    Ich vermute mal, „die vorbereitete Creme“ sind Ricotta, Frischkäse und der restliche Zucker miteinander verrührt, oder hast du da noch irgendwas anderes getrickst?
    Muss man warten, bis die eine Schicht etwas fest geworden ist, bis die anderen darauf kommen, oder stören die sich gegenseitig nicht?
    Fragen über Fragen, aber es sieht echt so super aus, dass ich ganz schnell übers Nachmachen nachdenke 🙂

    • Britta sagt:

      Klar, Biskuit geht sogar sehr gut 🙂 Mit Agar-Agar hab ich leider keine Erfahrung… ich hatte normale Gelatine, aber da gibt es sicher Quellen zum umrechnen, oder?
      Und ich geh mal das Rezept ändern, die „vorbereitete Creme“ ist genau so wie vermutet 😉
      Ach und die verschiedenen Schichten kann man direkt übereinander geben, nur natürlich vorsichtig einfüllen.

  4. Christina sagt:

    Tolle Idee, habe ich heute direkt mal nachgebacken (oder eher gerührt und geschichtet :-), ideal für das Wetter und super lecker! Danke!
    Christina

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