Nachgebacken: Focaccia. Aber für Faule.

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Ja, ich weiß, hier ist es gerade etwas ruhig, aber ich war gerade ein paar wunderschöne Tage in Urlaub, die nächsten zwei, drei Wochen jagt ein Termin/Fest das nächste und ich ahne, dass es bis Anfang Juni hier noch gelegentlich etwas verwaist bleiben wird, weil ich einfach nicht so viel zum Kochen/Backen komme.
Das Leben ist im Mai aber auch einfach zu schön!

Allerdings – bei der Turbohausfrau gab es letztens diese wunderbare Focaccia, die ich unbedingt ausprobieren wollte. Und so eine Focaccia geht ja nun wirklich superschnell und einfach.

Nachdem ich letztens schon diese No-Knead-Variante von Petra ausprobiert habe, die auch sehr gut und sehr einfach war, hat mich an diesem Rezept die kürzere Gehzeit gereizt, das Brot kann man somit auch mal recht spontan zum Grillen backen.

Beide Brote haben ihre Vorteile, bei der Version von Petra spart man wirklich das komplette Kneten, die Zutaten werden einfach nur kurz verrührt und dann zum Gehen in den Kühlschrank gestellt, brauchen aber eine Gehzeit von mindestens 8 Stunden.

Diese Variante hier erfordert zwar kurzes Kneten, ist aber dafür auch schneller fertig und eine tolle Grillbeilage.
Die Mühe mit Ausrollen, Einschneiden etc. hab ich mir gespart, zumal ich Focaccia gerne rustikal mag und den Teig einfach aufs Blech gegeben, ein bisschen in Form gezogen und mit den Fingerkuppen Löcher reingedrückt und in diese ordentlich gutes Olivenöl reingegeben. Einfacher geht es wirklich nicht mehr.

Raus aus dem Ofen kommt ein außerordentlich saftiger, großporiger und knuspriger Fladen, der sich bei uns unheimlich schnell in Luft aufgelöst hat.

Die Zutaten für eine Focaccia für 2-3 Personen:

500 g Mehl
1/2 Würfel frische Hefe
2 EL Olivenöl für den Teig
10 g Honig
7 g Salz
3-4 EL Olivenöl + etwas fürs Blech, grobes Salz/Fleur de Sel
Quelle: Turbohausfrau/“Mamma Mia“ von  Christina Bottari

Hefe in etwas lauwarmem Wasser auflösen, mit Öl und Honig zu dem Mehl geben.
Salz in 250 ml warmem Wasser auflösen und mit allen Zutaten zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten, diesen dann für 40-60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Falls der Teig noch zu sehr klebt, ein wenig Mehl hinzufügen.

In der Zwischenzeit ein Backblech mit Olivenöl auspinseln (geht auch mit Backpapier problemlos) und den Ofen auf 200° vorheizen.

Den fertig gegangenen Teig auf das Blech geben und mit den Fingern in Fladenform ziehen bzw. etwas platt drücken, er sollte so 2-3 cm dick sein.
Dann mit den Fingerspitzen die typischen Focaccia-Löcher hineindrücken und in diese das restliche Olivenöl hineingeben.
Mit grobem Salz bestreuen und ca. 25-30 Min. backen.
Wer mag, kann natürlich auch noch vorm Backen Rosmarin oder Oliven, getrocknete Tomaten etc. auf die Focaccia geben.

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12 Kommentare zu Nachgebacken: Focaccia. Aber für Faule.

  1. Gisa sagt:

    Dein Fladen sieht köstlich knusprig aus, es sind doch immer und immer wieder die ganz einfachen Sachen, die mich sofort und direkt anspringen und um den Finger wickeln. Ich wünsche Dir ganz tolle Maitage und solange Du ab und zu mal auftauchst und ‚Pieps‘ machst, bin ich schon gänzlich zufrieden 🙂 Liebe Grüße!

  2. Sybille sagt:

    Genau…köstlich sieht dein Fladen aus, zum Reinbeissen!! 🙂
    Vor vielen Jahren hatte ich mal vergessen Olivenöl zu kaufen und meine Focaccia mit Kürbiskernöl gemacht, ich mach sie immer noch so (ja, ich weiß..das kostbare Öl). Sie wird wunderbar hellgrün und schmeckt toll! 🙂

  3. Freut mich, dass dir das Rezept auch gefallen hat! 🙂

  4. ich verstehe dich ganz genau: momentan hab ich gar nicht so richtig Lust auf langes Kochen. Trotzdem: die Focaccia merk ich mir, die braucht ja wirklich nicht viel Zeit und schmeckt sicher zu kurz Gebratenem ganz fantastisch (ich geb noch Rosmarin drauf)!

  5. Köstlich! Für Faule! Genau was für mich.

  6. Anette Breidebach sagt:

    Hallo,
    mir kommen 7 g Salz auf 500 g Mehl etwas viel vor.
    Stimmen die Mengenangaben? Womöglich kommen 7 g Salz auf 1000 g Mehl.

    • Britta sagt:

      Also ich habe das so gebacken und es hat wunderbar gepasst 🙂 die Focaccia darf gerne auch ein weniger salziger sein. Man kann natürlich auch die Salzmenge ein wenig verringern, das ist sicher gar kein Problem.

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