Nudelrollen mit Spargel-Flusskrebsfüllung

Share

Mir geht es gerade ein bisschen wie Eline, die letzte Zeit komme ich nicht so viel zum Bloggen und bin dauernd mit irgendetwas anderem beschäftigt.
Und wie ich vorhin gerade lesen durfte, geht es wohl auch der Küchenschabe momentan genauso – muss am Frühling liegen.

Außerdem hat Eline absolut recht – es gibt momentan so wunderbare, einfache Gerichte, Spargel, Kartoffeln, Salat, da ist oft Schlichtheit und Altbewährtes Trumpf, das reizt mich dann aber auch weniger, einen Artikel darüber zu schreiben.

Trotz aller Herrlichkeit schlichter Spargel mit zerlassener Butter und einfachen Pellkartoffeln hab ich dann aber auch mal wieder ein paar neue Ideen im Kopf bzw. Topf.

Dieses Mal hab ich mir ein paar  gefüllte Nudelrollen oder auch Canneloni als Mäntelchen für die Stangen ausgedacht.
Statt, wie sonst meistens bei mir und auch bei Heike hier zu bewundern, Pfannkuchen.

Spargel und Flusskrebse, nur sanft mit etwas Vermouth und Crème Fraîche aromatisiert, dazu eine leichte Sauce aus Fischfond, Wein und etwas Sahne.

Beim Überbacken kann man dann noch etwas Parmesan darübergeben, muss man aber nicht.

Die Nudelrollen waren sehr lecker, im Nachhinein würde ich mir aber diese Hummerpaste sparen, die fand ich weniger lecker, um ehrlich zu sein ziemlich unnötig und die Sauce wäre ohne sicher besser gewesen.
Aber das hätten wir dann auch mal ausprobiert und können es somit getrost abhaken.

Nudelteig:
250 g Pastamehl
2 Eier + 1 Eigelb
evtl. 1 TL Olivenöl

Füllung:
150 g Flusskrebsfleisch
1 Bund grüner Spargel
1 Bund Frühlingszwiebeln
1 Schuss Vermouth/Noilly Prat
150 g Crème Fraîche
Salz und Pfeffer

Sauce:
1 Schalotte
300 ml Fischfond
1 EL Hummerpaste (optional)
50 ml Weißwein
100 ml Sahne
2 Tomaten

etwas Parmesan zum Überbacken

Aus den angebenen Zutaten einen Nudelteig herstellen und dünn ausrollen, dann in Platten von ca. 8×10 cm schneiden und ca. 5 Minuten vorkochen.

Grünspargel putzen und schälen (nur das untere Drittel!), in ca. 3 cm lange Stücke schneiden, ein paar Minuten bissfest blanchieren. Frühlingszwiebeln waschen und putzen und in etwas dickere Ringe schneiden.
In einem Esslöffel Butter die Frühlingzwiebeln andünsten, mit Vermouth ablöschen, einkochen, den Spargel und die Flusskrebse hinzugeben.
Vom Herd nehmen und die Crème Fraîche unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Sauce die Schalotte klein würfeln, in etwas Butter anschwitzen, die entkernten und in kleine Würfel gehackten Tomaten hinzugeben, dann die restlichen Zutaten.
Einkochen lassen, bis die Sauce etwas angedickt ist und abschmecken.

Nun die Spargel-Flusskrebsfüllung auf die vorgekochten Nudelplatten geben und aufrollen.

Die Rollen nebeneinander in eine Auflaufform geben, mit der Sauce übergießen und mit etwas Parmesan bestreuen.
Bei 200° C im Ofen überbacken, bis die Oberseite leicht gebräunt ist.

 

Print Friendly

Mehr davon!

Share
Dieser Beitrag wurde unter Pasta abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Kommentare zu Nudelrollen mit Spargel-Flusskrebsfüllung

  1. Heike sagt:

    Jetzt bin ich fast stoisch, der neuen Gewohnheit folgend, dem Pingback hinterhergewandert und such und such, ein wenig abgelenkt nebenbei und such nochmal und find und find kein Ugly!

    Schöne Spargelidee, meine Liebe!
    Mit der Hummerpaste hast du recht: Ich mag so starken Geschmack eigentlich auch nur da, wo er her kommt. Zu Hummer zum Beispiel 🙂

  2. Sybille sagt:

    Das mit der Unlust betrifft im Moment wohl alle. Da will man doch auch lieber draußen sein!! Trotzdem…fein so eine Nudelrolle! 🙂

  3. Das schreit schon wieder nach Nachkochen.
    Du böse Verlängerin meiner Nachkochliste. 😉

  4. Gisa sagt:

    Das sieht sehr gut aus! Ich bin ja kein Pfannkuchen-, Pancake- oder Crêpefreund, Pasta hingegen übt auf mich einen unwiderstehlichen Reiz aus. In dieser Kombination sowieso. Irgendwie muss ich mir doch mal diesen Noilly Prat zulegen, den lese ich jetzt bei Dir und auch schon bei Micha und Astrid. Dann MUSS er ja was können! 🙂

    • Britta sagt:

      Als Kind hab ich auch keine Pfannkuchen gegessen und auch heute mag ich nur schöne, dünne, crepeartige Teilchen. Die aber richtig gerne!

  5. hach, das sieht ja schon wieder soooo gut aus bei Dir… Huuunger! Ach, nein, falsch, Essensgelüste, denn eigentlich bin ich pappsatt 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.