Sandra von From Snuggs Kitchen hat aufgerufen – zu einem weiteren Blogevent bei der unermüdlichen Zorra, diesmal ist das Thema „Ran an den Wok„.
Die gewählte Zeit dafür finde ich genial, nie habe ich mehr Lust auf würziges, asiatisches und gerne auch scharfes Essen als im Januar und Februar.
Da bin ich gerne dabei und freue mich zusammen mit Sandra und Zorra auf neue Anregungen!
Also los und ein paar Kochbücher durchforstet, fündig geworden bin ich diesmal bei meinem Wagamama Kochbuch – asiatische Gerichte aus den bekannten Wagamama Restaurants, die sich etwas an den modernen japanischen Ramen Bars orientieren.
Die Gerichte sind recht einfach umzusetzen und wirklich lecker, vor allem das ganze Kapitel zu Saucen, die dann unterschiedlich kombiniert werden können, finde ich sehr gelungen.
Entschieden habe ich mich für dieses köstliche Gericht mit Nudeln, die mit einer traumhaften Kokos-Ingwer Sauce überzogen werden und dadurch saftig und aromatisch werden, dazu ein schnelles, scharfes und pfannengerührten Hühnchen mit Gemüse.
Eine superleckere Kombi, die durch die Kokos-Ingwer Nudeln wirklich zu etwas Besonderem wird.
Abgeschmeckt am Tisch wird mit frischer Limette.
Die Zutaten für das Chilihuhn (2 Personen):
2 EL Pflanzenöl oder natives Bio-Kokosfett
200 g Hähnchenbrust, schräg in 1 cm breite Streifen geschnitten
1-2 rote Chilischoten (je nach Schärfe und Geschmack), vom Stielansatz befreit und in feine Ringe geschnitten
1 kleine Zwiebel (habe ich ersetzt durch einen kleinen Bund Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten)
1 Handvoll Mungobohnensprossen
1/2 rote Paprikaschote (ich habe eine ganze genommen)
1/2 TL Salz oder mehr nach Geschmack
1/2-1 TL Zucker
2 EL helle Sojasauce oder etwas mehr (ich hatte 4 EL)
einige Blätter frischer Koriander (bei mir gestrichen, da ich Korianderblätter nicht mag)
1 Limette, geviertelt, zum Servieren
Einen Wok oder auch eine große, schwere Pfanne erhitzen, dann das Öl hineingeben, wenn es beinahe raucht, Hähnchen darin 2-3 Minuten pfannenrühren. Chili, 2/3 der Frühlingszwiebelringe, Paprika und Bohnensprossen hinzufügen und weitere 3-4 Minuten rühren, bis das Gemüse ein wenig weich wird. Salz, Zucker, Sojasauce hinzugeben und noch 1-2 weitere Minuten rühren.
Mit den Kokos-Ingwer Nudeln in Schalen füllen, mit den restlichen Frühlingszwiebelringen bestreuen und mit frischer Limette servieren.
Für die Kokos-Ingwer Reisnudeln:
100 g Reisnudeln
4 EL Pflanzenöl oder natives Bio-Kokosfett
3 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt
2,5 cm frischer Ingwer, geschält und gerieben
2,5 cm frischer Galgant, geschält und gerieben (wenn ihr keinen bekommt, nehmt etwas mehr Ingwer)
4 Stängel Zitronengras, äußere Blätter entfernt, fein gehackt
Salz
2-3 TL Zucker
200 ml Kokosmilch
3 EL gehacktes Koriandergrün (habe ich weg gelassen)
Weißer Pfeffer (ebenfalls weg gelassen)
Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, Knoblauch, Ingwer, Galgant und Zitronengras einige Minuten anbraten, die Zutaten sollen aber nicht bräunen.
500 ml heißes Wasser hinzufügen, aufkochen. Salz und Zucker hinzufügen, alles mindestens 20 Minuten köcheln lassen, die Flüssigkeit sollte um die Hälfte reduziert sein.
Dann die Kokosmilch einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, Koriandergrün unterziehen.
Von der fertigen Sauce 350 ml abmessen und mit den nach Packungsanweisung gegarten Reisnudeln gut durchmischen.
Zum Chilihähnchen servieren.
Mensch! Diese Nudeln hätte ich jetzt gerne! Ich hab noch Reisnudeln, die Sauce werde ich machen.
Die passen ja auch super zu anderen asiatischen Gerichten. Wirklich sehr lecker 🙂
Wagamama Kochbuch..habe ich auch und war dort auch schon mehrmals essen. In Amsterdam!
Dein Gericht macht mir jetzt Fernweh und Hunger 🙂 🙂
Nach Amsterdam würde ich auch mal wieder gerne, so eine tolle Stadt… wobei ich noch nie bei Wagamama war 😀
Ich hatte das Buch auch schon mal ausgeliehen. Hmm…superlecker. Ist gespeichert, zumal ich auch noch Reisnudeln herumliegen habe… Zum Koriander. Den mochte ich bis gestern auch nicht. Habe ihn aber immer wieder probiert und, tatsächlich, man kann sich an seinen Geschmack gewöhnen 🙂 (sparsam dosiert, selbstverständlich…)
Wie gesagt, alleine das Saucenkapitel finde ich super, das ist mit das Beste am Buch 😉 ich bin aber auch ein Saucenjunkie!
Jaaaa, da bin ich dabei! Wird nachgemacht, bis auf den Koriander, da schliesse ich mich Eva an bzw. gehe noch einen Schritt weiter: wird bei mir durch Petersilie ersetzt.
Übrigens: ich hab „drüben“ wieder umgeschaltet 😉
Ich kann mich mit den Blättern einfach nicht anfreunden. Samen sehr gerne, aber die Blätter mag ich nicht sonderlich, deshalb lasse ich sie oft einfach weg, für mexikanische Gerichte hab ich aber auch schon Petersilie genommen 😉
Auch ich bin sofort dabei! Ein wenig Koriander ist in Ordnung, bei Ersatz durch Petersilie würde ich auch nicht Nein sagen. Liebe Grüße! 🙂
Korianderkraut scheint einfach für uns eine so ungewohnte Geschmacksrichtung zu sein 😉 ich kenne wirklich viele Leute, die das nicht mögen.
Das scheint uns gewissermaßen in den Genen zu liegen, schau mal hier: http://www.welt.de/wissenschaft/article109254689/Warum-viele-Menschen-sich-vor-Koriander-ekeln.html Aber beruhigend ist doch, dass wir die Abneigung durch „stetes Üben“ ablegen können 🙂
Sehr interessanter Artikel, danke 🙂
Es ist wirklich auffällig, dass gerade gegen dieses Kraut so viele eine Abneigung haben, jetzt wissen wir wenigstens, warum.
ein schönes Wok-Gericht, vor Allem die Nudeln… würden mir jetzt gut passen.
Ja, die Nudeln mit der Sauce sind echt genial 🙂
Ich bin begeistert! Das Buch schaut wirklich gut aus, kommt gleich mal auf die Wunschliste 🙂
Und das Essen – einfach nur lecker! Da ist alles drin, was ich mit Woken verbinde. TOLL
Vielen lieben Dank für Dein leckere Rezept und die Teilnahme beim Event 🙂
Aber gerne doch, ist ja auch ein Thema ganz nach meinem Geschmack 🙂 danke für deine Mühe schon mal!